Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_1009/2020 KI-generiert

Private Party v. Municipality Regarding Lease Termination and Land Purchase Refusal

Geschäftsnummer 2C_1009/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an individual, referred to as A.________, who appealed to the Swiss Federal Tribunal after the Administrative Court of the Canton of Graubünden dismissed his original complaint. A.________'s dispute with the municipality of U.________ centered around the termination of his lease contract and the demand to vacate a parcel of land, as well as the rejection of his offer to purchase this land. The Administrative Court determined it was not competent to handle the case, as the land in question was considered the municipality's financial asset, placing any related negotiations in the realm of civil law rather than administrative law. A.________ submitted an objection against this decision to the Federal Tribunal, which required a clear request and reasoning, something his submission lacked, prompting the Tribunal to dismiss the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Private Party v. Municipality Regarding Lease Termination and Land Purchase Refusal: A.________'s dispute with the municipality of U.________ centered around the termination of his lease contract and the demand to vacate a parcel of land, as well as the rejection of his offer to purchase this land. The Administrative Court determined it was not competent to handle the case, as the land in question was considered the municipality's financial asset, placing any related negotiations in the realm of civil law rather than administrative law. A.________ submitted an objection against this decision to the Federal Tribunal, which required a clear request and reasoning, something his submission lacked, prompting the Tribunal to dismiss the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Ersatzvornahme Bodenrecht Kündigung des Mietverhältnisses Gemeindeland nicht-administrative Streitigkeit Verneinung der Zuständigkeit Privatvermögen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained based on this article due to the lack of a request and reasoning in the submission.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_1009/2020

Urteil vom 8. Dezember 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Gemeinde U.________.

Gegenstand

Ersatzvornahme,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 5. Kammer, vom 5. November 2020 (R 20 82).

Erwägungen:

1.

1.1. Am 13. Juli 2020 wandte sich A.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, weil die Gemeinde U.________ seinen Pachtvertrag gekündigt und die Räumung der Parzelle verlangt habe bzw. seine Offerte zum Erwerb der Parzelle ausgeschlagen habe. Am 5. November 2020 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde mangels Nachweis eines Anfechtungsobjekts nicht ein. Als Eventualbegründung erwog es, dass es sich bei der streitigen Parzelle um Finanzvermögen der Gemeinde handle, weshalb sich A.________ und die Gemeinde bei allfälligen Kaufverhandlungen in einem zivilrechtlichen Rechtsverhältnis befinden würden. Dasselbe gelte für das gekündigte Pachtverhältnis und die Räumung der Parzelle. Das Verwaltungsgericht sei hierfür nicht zuständig.

1.2. Mit Eingabe vom 5. November 2020 erhebt A.________ "Einsprache" gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Art. 95 ff. BGG nennen dabei die zulässigen Rügegründe. Die Eingabe des Beschwerdeführers enthält weder einen Antrag noch eine Begründung, obwohl ihn bereits das Verwaltungsgericht auf diese (auch im vorinstanzlichen Verfahren geltenden) Anforderungen hingewiesen hat (vgl. S. 3 Ziff. 8 des angefochtenen Urteils). Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Dezember 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger