Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2A.86/2005 KI-generiert

Real Estate Profit Tax on Sale Followed by Repurchase Due to Buyer Insolvency

Geschäftsnummer 2A.86/2005
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding property gains tax levied by a municipality following the sale of a residential property. The initial tax assessment set the taxable gain at a significant amount, which was subsequently reduced by a local tax appeals commission. The taxpayer contested the decision in a higher administrative court, claiming that the property's repurchase from the original buyer, who was in default, should affect the taxable gain. However, the court rejected this argument, citing procedural restrictions and confirming the tax liability regardless of the repurchase. The taxpayer then sought further review from a federal court, which ultimately upheld the previous rulings.

Legislator-Regeste

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Art. 36a OG, Art. 106 Abs. 1 i.V.m, Art. 33 Abs. 1 OG, Art. 108 Abs. 3 OG, Art. 12 StHG, Art. 159 OG; Real Estate Profit Tax on Sale Followed by Repurchase Due to Buyer Insolvency: Die grundsätzlich zulässige Beschwerde (vgl. Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14]; BGE 130 II 202 E. 1 S. 204 mit Hinweisen; Urteil 2A.9/2004 vom 21. Februar 2005, E. 1.1) erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden. Unzulässig ist der Antrag, die Frist zur Beschwerdebegründung zu erstrecken (vgl. Art. 106 Abs. 1 i.V.m. Art. 33 Abs. 1 OG ), fehlen der Eingabe doch weder Beilagen noch eine klare Begründung bzw. Begehren ( Art. 108 Abs. 3 OG ).

Schlagwörter

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Grundstücksgeschäft Ertrag im Steuerrecht Liegenschaftssteuer Zahlungsunfähigkeit unbewegliches Vermögen Versäumnis des Steuerpflichtigen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 36a OG
erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden.
Art. 106 Abs. 1 i.V.m
Art. 33 Abs. 1 OG
Art. 33 Abs. 1 OG ), fehlen der Eingabe doch weder Beilagen noch eine klare Begründung bzw.
Art. 108 Abs. 3 OG
Begehren ( Art. 108 Abs. 3 OG ).
Art. 12 StHG
Diese Erwägung verstösst weder gegen die Vorschriften des Steuerharmonisierungsgesetzes ( Art. 12 StHG betr.
Art. 159 OG
Parteientschädigungen sind nicht geschuldet ( Art. 159 OG ).

Zitierte Rechtsprechung

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BGE 130 II 202
Tax Deferral on Real Estate Capital Gains Upon Partial Reinvestment
2A.9/2004
Federal Court Upholds Real Estate Profit Tax Based on Mixed Donation Valuation
2A.113/2005
Cantonal Tax Authority v. Taxpayers regarding Estimated Assessment for Unfiled Return
2P.262/1995
auch Urteil 2P.262/1995 vom 8.
2P.419/1993
2P.229/1995
2.2.2 Der Grundstückgewinn ist ebenso wenig davon abhängig, ob der Käufer den vereinbarten Kaufpreis bezahlen kann (Urteil 2P.229/1995 vom 1.
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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (8)

2C_557/2017 (2018-08-07)
Mother Co. v. Daughter Co. (Hidden Profit Distribution)
«…trag an einem Willensmangel litt, insbesondere wenn ein Grundlagenirrtum im Sinn von Art. 24 Abs. 1 OR vorlag (Urteil 2A.86/2005 vom 12. Oktober 2005 E. 2.2.1; ASA 56, S. 659 E. 4b mit Hinweis; ZBGR 80/1999 S. 100, 2P.419/1993, E. 2c). Hier ist ein…»
80.2016.35 (2018-05-17) · ti
Taxpayer Appeal Against Default Real Estate Gains Assessment Dismissed Due to Insufficient Substantiation
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 4.3. Come ha già av…»
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Taxpayer Challenges Real Estate Gains Tax Based on Void Underlying Deed
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 2.3. Con sentenz…»
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Estate Property Gains Tax: Repurchase Agreement and Duration of Ownership Calculation
«…Tatbestand nicht verwirklicht (zum Ganzen BVR 2001 S. 446 E. 4a mit Hinweisen; BGer 2C_662/2013 vom 2.12.2013, E. 3.3, 2A.86/2005 vom 12.10.2005, E. 2.2.1 mit Hinweis auf BGer 28.2.1986, in ASA 56 S. 659 E. 4b; Urteil des Verwaltungsgerich…»
80.2009.14 (2010-07-21) · ti
Taxpayer Appeal on Real Estate Gains Tax Assessment Following Nullified Prior Sales
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 4.3. La pretesa…»
80.2009.14 · ti
Taxpayer Denied Revision of Real Estate Profit Tax Based on Subsequent Contractual Retrocession
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 4.3. La pretesa della ricorrente, di ottenere la revisione delle tassazioni dell’imposta sugli utili…»
80.2013.106 · ti
Taxpayer Appeal Regarding Real Estate Gains Tax Based on Void Sale Contract Due to Alleged Fraud
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 2.3. Con sentenza del 16 aprile 2013, la Corte dei reclami penali (CRP) del Tribunale d’appello ha an…»
80.2016.35 · ti
Taxpayer Appeal Against Ex Officio Immovable Property Gains Tax Assessment Dismissed for Insufficient Proof
«…fr. p. es. le sentenze del Tribunale federale dell’8 ottobre 1997, n. 2P.262/1995 consid. 2a, e del 12 ottobre 2005, n. 2A.86/2005 consid. 2.2.1). 4.3. Come ha già avuto modo di rilevare per esempio il Tribunale amministrativo del Canton Zurigo, se…»

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2A.86/2005/vje

Urteil vom 12. Oktober 2005

II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wurzburger, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Hungerbühler, Müller,

Gerichtsschreiber Hatzinger.

Parteien

X.________, Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwältin Christine A. Bertschinger,

gegen

Gemeinde Volketswil, Zentralstrasse 5, 8604 Volketswil,

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, 2. Kammer, Postfach, Militärstrasse 36, 8090 Zürich.

Gegenstand

Grundstückgewinnsteuer,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich,

2. Abteilung, 2. Kammer, vom 24. November 2004.

Das Bundesgericht stellt fest und zieht in Erwägung:

1. Die Gemeinde Volketswil auferlegte mit Veranlagungs- und Einspracheentscheid vom 13. Januar bzw. 16. März 2004 X.________ eine Grundstückgewinnsteuer von Fr. 55'440.-- bei einem steuerpflichtigen Gewinn von Fr. 165'100.-- aufgrund einer Handänderung vom 28. März 2003 (Veräusserung des Wohnhauses Y.________ in Z.________ Kat. Nr. *-*, zum Preis von 1,55 Mio. Franken). Einen dagegen eingereichten Rekurs hiess die Steuerrekurskommission III des Kantons Zürich am 11. August 2004 teilweise gut und setzte die Steuer auf Fr. 50'560.-- herab (Gewinn neu Fr. 152'900.--). Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies am 24. November 2004 die hiergegen erhobene Beschwerde ab (Versand des Urteils: 10. Januar 2005). Gegen diesen Entscheid hat X.________ am 10. Februar 2005 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zum Neuentscheid an die Gemeinde zurückzuweisen. Im Übrigen sei die Frist zur Begründung der Eingabe zu erstrecken. Das Verwaltungsgericht, die Gemeinde Volketswil und die Eidgenössische Steuerverwaltung beantragen, die Beschwerde abzuweisen (soweit darauf einzutreten sei).

2. Die grundsätzlich zulässige Beschwerde (vgl. Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [Steuerharmonisierungsgesetz, StHG; SR 642.14]; BGE 130 II 202 E. 1 S. 204 mit Hinweisen; Urteil 2A.9/2004 vom 21. Februar 2005, E. 1.1) erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden. Unzulässig ist der Antrag, die Frist zur Beschwerdebegründung zu erstrecken (vgl. Art. 106 Abs. 1 i.V.m. Art. 33 Abs. 1 OG ), fehlen der Eingabe doch weder Beilagen noch eine klare Begründung bzw. Begehren ( Art. 108 Abs. 3 OG ).

2.1 Die Beschwerdeführerin hatte in ihrer Beschwerde an das Verwaltungsgericht neu geltend gemacht, sie habe das Grundstück inzwischen von der ursprünglichen Käuferin aufgrund deren Zahlungsunfähigkeit wieder zurückgekauft. Das Verwaltungsgericht ist auf dieses Vorbringen wegen des im Beschwerdeverfahren geltenden Novenverbots nicht eingetreten. Wie das Bundesgericht in dem zur Publikation bestimmten Urteil 2A.113/2005 vom 16. September 2005, E. 2, entschieden hat, ist diese Kognitionsbeschränkung nicht zu beanstanden.

2.2

2.2.1 Im Übrigen hat das Verwaltungsgericht in einer Eventualerwägung bemerkt, dass der Rückkauf an der Steuerbarkeit des Grundstückgewinns nichts ändern würde. Diese Erwägung verstösst weder gegen die Vorschriften des Steuerharmonisierungsgesetzes ( Art. 12 StHG betr. Grundstückgewinnsteuer), noch liegt darin eine willkürliche Anwendung der einschlägigen Bestimmungen des kantonalen Steuergesetzes (§ 216 ff. des Zürcher Steuergesetzes vom 8. Juni 1997 [StG/ZH] betr. Grundstückgewinnsteuer, insbes. § 216 Abs. 1 u. § 222 StG /ZH). Es ist im Gegenteil offensichtlich, dass der Rückkauf des Grundstücks an der Steuerbarkeit des mit der ursprünglichen Veräusserung erzielten Grundstückgewinns nichts zu ändern vermag (vgl. auch Urteil 2P.262/1995 vom 8. Oktober 1997, E. 2a in fine). Anders würde es sich nur verhalten, wenn der ursprüngliche Kaufvertrag an einem Willensmangel gelitten hätte (ASA 56 659 E. 4b mit Hinweis; ZBGR 80/1999 S. 100, 2P.419/1993, E. 2c); dies behauptet die Beschwerdeführerin aber auch vor Bundesgericht nicht.

2.2.2 Der Grundstückgewinn ist ebenso wenig davon abhängig, ob der Käufer den vereinbarten Kaufpreis bezahlen kann (Urteil 2P.229/1995 vom 1. September 1997, E. 2a in fine u. E. 2f; siehe auch Urteil 2P.262/1995 vom 8. Oktober 1997, E. 2b). Die entsprechende Praxis, auf die sich das Verwaltungsgericht sinngemäss bezieht (E. 2.4 in fine seines Entscheides), wurde unter dem Geltungsbereich des früheren Rechts nicht als willkürlich erachtet: Danach ist von einem verminderten Erwerbspreis und damit von einem entsprechend geringeren Grundstückgewinn auszugehen, wenn der Käufer bereits im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zahlungsunfähig war (Urteile 2P.262/1995 vom 8. Oktober 1995, E. 2b in fine, mit Hinweis auf ASA 49 271 E. 1b; 2P.229/1995 vom 1. September 1997, E. 2c u. d in fine). Dass es sich hier so verhielt, behauptet die Beschwerdeführerin wiederum auch nicht vor Bundesgericht, so dass diese Frage offen bleiben kann (vgl. zum Ganzen auch Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Kommentar zum harmonisierten Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, N. 16 f. zu § 216 StG /ZH, N. 7 u. 61 zu § 220 StG /ZH).

3. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Folglich sind die Kosten der unterliegenden Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 153, 153a und 156 Abs. 1 OG ). Parteientschädigungen sind nicht geschuldet ( Art. 159 OG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG :

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 2'500.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Gemeinde Volketswil und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Abteilung, 2. Kammer, sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Oktober 2005

Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: