Cantonal Tax Administration v. Federal Supreme Court: Admissibility of Appeal Regarding 2001 Federal Direct Tax Assessment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an administrative complaint filed by the tax authority of a Swiss canton against a decision made by the canton’s tax appeals commission regarding the direct federal tax assessment for the year 2001. The federal court noted that the tax authority sought judicial review of the commission's ruling, highlighting that there were procedural requirements not met, specifically the absence of a final cantonal decision before escalating the matter. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint and indicated that the case should be referred back to the cantonal administrative court for further consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 145 DBG, Art. 50 StHG, Art. 36a OG; Cantonal Tax Administration v. Federal Supreme Court: Admissibility of Appeal Regarding 2001 Federal Direct Tax Assessment: The federal court noted that the tax authority sought judicial review of the commission's ruling, highlighting that there were procedural requirements not met, specifically the absence of a final cantonal decision before escalating the matter. Consequently, the court decided not to proceed with the complaint and indicated that the case should be referred back to the cantonal administrative court for further consideration.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the considerations to explain the requirement for cantons to open a final appeal instance also for direct federal taxes, which is the underlying reason for not entering a decision.
Cited in the considerations in conjunction with Art. 145 DBG regarding the required final appeal instance for cantonal taxes covered by the StHG.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2A.598/2003 /kil
Urteil vom 12. Februar 2004
II. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wurzburger, Präsident,
Bundesrichter Betschart, Bundesrichterin Yersin,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Parteien
Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Abteilung Natürliche Personen, 8510 Frauenfeld, handelnd durch die Rechtsabteilung der Steuerverwaltung,
Beschwerdeführerin,
gegen
X.________,
Beschwerdegegner,
Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau, St. Gallerstrasse 1, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Direkte Bundessteuer 2001,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 23. Oktober 2003.
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau am 12. Dezember 2003 gegen einen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau betreffend die direkte Bundessteuer 2001 von X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat,
dass der Abteilungspräsident den Verfahrensbeteiligten am 16. Januar 2004 vom zur Publikation bestimmten Urteil 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 Kenntnis gab, wonach Kantone - wie der Kanton Thurgau -, welche für die unter das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinde fallenden Steuern den Weiterzug des Entscheids der kantonalen Steuerrekurskommission an eine weitere verwaltungsunabhängige kantonale Instanz vorsehen, ab dem Jahre 2001 einen entsprechenden Instanzenzug auch für die direkte Bundesteuer zu öffnen haben ( Art. 145 DBG [SR 642.11] in Verbindung mit Art. 50 StHG [SR 642.14]),
dass er sie darauf hinwies, dass auf die vorliegende Beschwerde somit mangels eines kantonal letztinstanzlichen Entscheids vermutlich nicht wird eingetreten werden können und deshalb geplant sei, die Sache analog dem im Dezember 2003 beurteilten Fall aus dem Kanton Jura an das Verwaltungsgericht zu überweisen,
dass weder die Steuerverwaltung noch die Steuerrekurskommission oder der Steuerpflichtige von der ihnen gebotenen Gelegenheit, sich hierzu noch zu äussern, Gebrauch gemacht haben,
dass es sich unter diesen Umständen rechtfertigt, wie in Aussicht gestellt zu verfahren und für alles Weitere auf die Ausführungen im Urteil vom 19. Dezember 2003 zu verweisen,
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen des Urteils 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau überwiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, der Steuerrekurskommission und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Februar 2004
Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: