Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2A.592/2003 KI-generiert

Taxpayer Appeal Prematurity Due to Incomplete Cantonal Review Process

Geschäftsnummer 2A.592/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint against a decision made by the tax appeal commission of the canton related to direct federal taxes for the year 2002. The complaint was submitted to the Federal Tribunal following the commission's ruling in November 2003. The Federal Tribunal noted that the relevant legal framework required the establishment of a further administrative independent cantonal instance for direct federal tax appeals, a requirement not met in this situation. As a result, the court suggested that the complaint could not be entertained due to the absence of a final cantonal decision, leading to the intent to transfer the case to the cantonal administrative court for further proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 145 DBG, Art. 50 StHG, Art. 36a OG; Taxpayer Appeal Prematurity Due to Incomplete Cantonal Review Process: The complaint was submitted to the Federal Tribunal following the commission's ruling in November 2003. The Federal Tribunal noted that the relevant legal framework required the establishment of a further administrative independent cantonal instance for direct federal tax appeals, a requirement not met in this situation. As a result, the court suggested that the complaint could not be entertained due to the absence of a final cantonal decision, leading to the intent to transfer the case to the cantonal administrative court for further proceedings.

Schlagwörter

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Rechte des Steuerpflichtigen direkte Steuer Normenkontrolle Amtshilfe in Steuersachen Steuervorbescheid Steuerveranlagungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 145 DBG

This article (in conjunction with Art. 50 StHG) forms the substantive basis for the instruction to the cantonal court regarding the necessary instances for federal direct tax appeals.

Art. 50 StHG

This article (in conjunction with Art. 145 DBG) forms the substantive basis for the instruction to the cantonal court regarding the necessary instances for federal direct tax appeals.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2A.592/2003 /kil

Urteil vom 12. Februar 2004

II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wurzburger, Präsident,

Bundesrichter Betschart, Bundesrichterin Yersin,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Abteilung Direkte Bundessteuer, Schlossmühlestrasse 15, 8510 Frauenfeld,

Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau, St. Gallerstrasse 1, 8510 Frauenfeld.

Gegenstand

Direkte Bundessteuer 2002,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 19. November 2003.

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass X.________ am 12. Dezember 2003 gegen einen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau betreffend die direkte Bundessteuer 2002 Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat,

dass der Abteilungspräsident den Verfahrensbeteiligten am 16. Januar 2004 vom zur Publikation bestimmten Urteil 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 Kenntnis gab, wonach Kantone - wie der Kanton Thurgau -, welche für die unter das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinde fallenden Steuern den Weiterzug des Entscheids der kantonalen Steuerrekurskommission an eine weitere verwaltungsunabhängige kantonale Instanz vorsehen, ab dem Jahre 2001 einen entsprechenden Instanzenzug auch für die direkte Bundesteuer zu öffnen haben ( Art. 145 DBG [SR 642.11] in Verbindung mit Art. 50 StHG [SR 642.14]),

dass er sie darauf hinwies, dass auf die vorliegende Beschwerde somit mangels eines kantonal letztinstanzlichen Entscheids vermutlich nicht wird eingetreten werden können und deshalb geplant sei, die Sache analog dem im Dezember 2003 beurteilten Fall aus dem Kanton Jura an das Verwaltungsgericht zu überweisen,

dass weder die Steuerverwaltung noch die Steuerrekurskommission oder der Steuerpflichtige von der ihnen gebotenen Gelegenheit, sich hierzu zu äussern, Gebrauch gemacht haben,

dass es sich unter diesen Umständen rechtfertigt, wie in Aussicht gestellt zu verfahren und für alles Weitere auf die Ausführungen im Urteil vom 19. Dezember 2003 zu verweisen,

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen des Urteils 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau überwiesen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Steuerrekurskommission und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Februar 2004

Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: