Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Lack of Final Cantonal Instance Ruling on Federal Direct Tax
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal filed by a tax administration against a decision made by the tax appeals commission concerning direct federal taxation for the year 2002. The tax administration contested the commission's ruling from September 2003, and during the proceedings, a recent judgment indicated that tax authorities like the one in this case should provide an option for further appeal for direct taxation matters in accordance with federal law. Consequently, it was suggested that the appeal could not proceed due to the absence of a final cantonal decision, and the matter was set to be referred back to the cantonal administrative court for further consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 145 DBG, Art. 50 StHG, Art. 36a OG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Lack of Final Cantonal Instance Ruling on Federal Direct Tax: The tax administration contested the commission's ruling from September 2003, and during the proceedings, a recent judgment indicated that tax authorities like the one in this case should provide an option for further appeal for direct taxation matters in accordance with federal law. Consequently, it was suggested that the appeal could not proceed due to the absence of a final cantonal decision, and the matter was set to be referred back to the cantonal administrative court for further consideration.
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KI-generiertCited in the reasoning regarding the required appellate instance for direct federal tax matters, which impacted the procedural ruling.
Cited in the reasoning regarding the required appellate instance for cantonal tax matters, which impacted the procedural ruling.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2A.554/2003 /kil
Urteil vom 23. Februar 2004
II. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wurzburger, Präsident,
Bundesrichter Müller, Bundesrichterin Yersin,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Parteien
Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Abteilung natürliche Personen, 8510 Frauenfeld, handelnd durch die Rechtsabteilung der Steuerverwaltung,
Beschwerdeführerin,
gegen
A.________,
Beschwerdegegner,
Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau, St. Gallerstrasse 1, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Direkte Bundessteuer 2002,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 23. September 2003.
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau am 21. November 2003 gegen einen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 23. September 2003 betreffend die direkte Bundessteuer 2002 von A.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat,
dass der Abteilungspräsident den Verfahrensbeteiligten am 28. Januar 2004 vom zur Publikation bestimmten Urteil 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 Kenntnis gab, wonach Kantone - wie der Kanton Thurgau -, welche für die unter das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinde fallenden Steuern den Weiterzug des Entscheids der kantonalen Steuerrekurskommission an eine weitere verwaltungsunabhängige kantonale Instanz vorsehen, ab dem Jahre 2001 einen entsprechenden Instanzenzug auch für die direkte Bundessteuer zu öffnen haben ( Art. 145 DBG [SR 642.11] in Verbindung mit Art. 50 StHG [SR 642.14]),
dass er sie darauf hinwies, dass auf die vorliegende Beschwerde somit mangels eines kantonal letztinstanzlichen Entscheids vermutlich nicht wird eingetreten werden können und deshalb geplant sei, die Sache analog dem im Dezember 2003 beurteilten Fall aus dem Kanton Jura an das Verwaltungsgericht zu überweisen,
dass weder die Steuerverwaltung noch die Steuerrekurskommission oder der Steuerpflichtige von der ihnen gebotenen Gelegenheit, sich hierzu noch zu äussern, Gebrauch gemacht haben,
dass es sich unter diesen Umständen rechtfertigt, wie in Aussicht gestellt zu verfahren und für alles Weitere auf die Ausführungen im Urteil vom 19. Dezember 2003 zu verweisen,
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen des Urteils 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau überwiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, der Steuerrekurskommission und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2004
Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: