Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2A.498/2005 KI-generiert

Family Reunification for Daughters of Naturalized Swiss Citizen: Burden of Proving Compelling Reasons for Delayed Child Immigration

Geschäftsnummer 2A.498/2005
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The Swiss Federal Tribunal dismissed the applicant's administrative appeal to the extent it was admissible, upholding the lower courts' denial of a family reunification residence permit for his two daughters. The applicant, a Swiss citizen since 2000, had sought to bring his daughters from Serbia, but the cantonal authorities and the Administrative Court of Zurich rejected the request. The Court held that the applicant bore the burden of demonstrating compelling reasons for the delayed family reunification, a duty he failed to satisfy despite being asked to provide detailed justification; his new arguments raised only before the Federal Tribunal could not be considered, and his request to annul the initial administrative decision was inadmissible because only the final cantonal ruling could be challenged. Court costs of 1,000 francs were imposed on the applicant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 36a OG, Art. 105 Abs. 2 OG, Art. 159 OG, Art. 153 OG, Art. 153a OG, Art. 156 OG; Family Reunification for Daughters of Naturalized Swiss Citizen: Burden of Proving Compelling Reasons for Delayed Child Immigration: The applicant, a Swiss citizen since 2000, had sought to bring his daughters from Serbia, but the cantonal authorities and the Administrative Court of Zurich rejected the request. The Court held that the applicant bore the burden of demonstrating compelling reasons for the delayed family reunification, a duty he failed to satisfy despite being asked to provide detailed justification; his new arguments raised only before the Federal Tribunal could not be considered, and his request to annul the initial administrative decision was inadmissible because only the final cantonal ruling could be challenged. Court costs of 1,000 francs were imposed on the applicant.

Schlagwörter

KI-generiert
verzögerter Familiennachzug Familienbewilligung familienrechtliche Pflichten minderjährige Kinder Zuwandererkind triftige Gründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 36a OG
Procedural basis for deciding the appeal in the simplified procedure as it was obviously unfounded.
Art. 105 Abs. 2 OG
Art. 105 Abs. 2 OG ; BGE 128 II 145 E.
Art. 159 OG
Ground for denying party compensation.
Art. 153 OG
Ground for imposing court costs on the appellant.
Art. 153a OG
Ground for imposing court costs on the appellant.
Art. 156 OG
Ground for imposing court costs on the appellant.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 36a OG

Procedural basis for deciding the appeal in the simplified procedure as it was obviously unfounded.

Art. 153 OG

Ground for imposing court costs on the appellant.

Art. 153a OG

Ground for imposing court costs on the appellant.

Art. 156 OG

Ground for imposing court costs on the appellant.

Art. 159 OG

Ground for denying party compensation.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (6)

PE.2017.0336 (2018-06-26) · vd
Residence Permit Refusal Upheld After Loss of Worker Status and Failure to Meet Hardship Threshold
«…2 LPA-VD; cf. aussi ATF 130 II 482 consid. 3.2; 124 II 361 consid. 2a; TF 2C\_595/2015 du 20 juillet 2015 consid. 4.3; 2A.498/2005 du 4 novembre 2005 consid. 2). b) En l’espèce, le SPOP a vainement tenté d’obtenir les pièces…»
PE.2016.0181 (2016-09-02) · vd
Refusal of Residency Based on Family Reunification Due to Lack of Cooperation and Evidence
«…2 LPA-VD; cf. aussi ATF 130 II 482 consid. 3.2; 124 II 361 consid. 2a; TF 2C\_595/2015 du 20 juillet 2015 consid. 4.3; 2A.498/2005 du 4 novembre 2005 consid. 2). Les recourants ont maintes fois été rendus attentifs à ce qui précède par le SPOP, puis…»
PE.2016.0076 (2016-07-28) · vd
Revocation of EU Residence Permit for Loss of Worker Status and Long-Term Social Assistance Dependency
«…r la procédure administrative [LPA-VD ; RSV 173.36] ; cf. aussi ATF 130 II 482 consid. 3.2 ; 124 II 361 consid. 2a ; TF 2A.498/2005 du 4 novembre 2005 consid. 2). Le recourant a été rendu attentif à ce qui précède par le tribunal (cf. notamment les o…»
PE.2015.0350 (2016-06-08) · vd
Family Reunification Permit Deadline Appeal Dismissed
«…al. 4 et 73 al. 3 OASA (cf. TF 2C\_70/2009 du 22 juin 2009 consid. 2.3; 2C\_290/2007 du 9 novembre 2007 consid. 2.2 et 2A.498/2005 du 4 novembre 2005 consid. 2). Dans cette mesure, il ne suffit en principe pas que le demandeur se contente d’allégués…»
PE.2015.0221 (2015-11-05) · vd
French National Residency Permit Refusal Upheld Due to Extended Unemployment
«…dossier (cf. art. 30 al. 2 LPA-VD ; ATF 130 II 482 consid. 3.2 ; 124 II 361 consid. 2a ; 122 II 385 consid. 4c/cc ; TF 2A.498/2005 du 4 novembre 2005 consid. 2). 4. a) L'art. 6 par. 1 annexe I ALCP prévoit que le trav…»
2C_70/2009 (2009-06-22)
Father Denied Family Reunification for Adult Son Lacking Compelling Necessity
«…den mitwirkungsverpflichteten Gesuchsteller (vgl. Art. 13f ANAG ; Urteile 2C_290/2007 vom 9. November 2007 E. 2.2 und 2A.498/2005 vom 4. November 2005 E. 2). Diesen kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Wohl beantragt er - bereits bei der Vorinstan…»

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2A.498/2005 /leb

Urteil vom 4. November 2005

II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Bundesrichter Hungerbühler, Müller,

Gerichtsschreiber Merz.

Parteien

A.________,

Beschwerdeführer, vertreten durch Pollux L. Kaldis,

gegen

Regierungsrat des Kantons Zürich,

Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich,

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,

4. Abteilung, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug),

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 8. Juni 2005.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Der ursprünglich aus Serbien-Montenegro stammende A.________ (geb. 1953) ist seit Oktober 2000 Schweizer Bürger. Im August 2003 stellte er ein Nachzugsgesuch für seine beiden Töchter B.________ (geb. 1987) und C.________ (geb. 1989). Diese sind ebenso wie ihre Mutter, mit welcher A.________ bis November 1996 verheiratet war, serbische Staatsangehörige und haben ständig in ihrem Heimatland gewohnt. Die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich lehnte das Nachzugsgesuch am 27. November 2003 ab. Die hiegegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Regierungsrat des Kantons Zürich am 16. Februar 2005 und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. Juni 2005 ab.

A.________ hat am 16. August 2005 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Er beantragt, die Entscheide des Verwaltungsgerichts und der Direktion für Soziales und Sicherheit aufzuheben und Letztere zu verpflichten, den Familiennachzug zu gestatten. Eventuell sei dieser die Angelegenheit zu weiteren Abklärungen und neuem Entscheid zurückzuweisen.

Für den Regierungsrat schliesst die Staatskanzlei des Kantons Zürich auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht sowie das Bundesamt für Migration beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Am 4. Oktober 2005 wandte sich A.________ nochmals unaufgefordert an das Bundesgericht, welches Kopien dieser Eingabe den übrigen Verfahrensbeteiligten übermittelte.

2. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist. Sie kann deshalb im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG unter Hinweis auf die zutreffenden Ausführungen in den Entscheiden des Verwaltungsgerichts und des Regierungsrats behandelt werden.

Die Vorinstanzen haben den Sachverhalt korrekt ermittelt und diesen unter Bezugnahme auf die bundesgerichtliche Praxis (vgl. BGE 124 II 361 ; 126 II 329 ; 129 II 11 und 249; 130 II 137 ) richtig gewürdigt. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht geeignet, im vorliegenden Verfahren zu einem anderen Schluss zu gelangen. Auch wenn im Verwaltungsverfahren an sich die Untersuchungsmaxime gilt, übersieht der Beschwerdeführer, dass ihn gemäss ständiger Praxis eine Mitwirkungspflicht trifft (vgl. BGE 124 II 361 E. 2a S. 365; 122 II 385 E. 4c/cc S. 394 mit Hinweisen; seit 1. April 2004 auch ausdrücklich geregelt in Art. 13f des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer, [ANAG; SR 142.20] ). Der Gesuchsteller hat insbesondere die triftigen Gründe für die nachträgliche Einreise der Kinder aufzuzeigen (Urteil 2A.455/2004 vom 13. Dezember 2004, E. 2.1). Das gilt umso mehr, als die Behörden ihn - am 19. August 2003 - unter Überlassung eines ausführlichen Fragenkatalogs aufgefordert hatten, die Gründe für den begehrten Familiennachzug und dessen Zeitpunkt zu benennen und genaue Angaben zur Betreuung und zu den Beziehungen der Töchter mit beiden Elternteilen zu machen. Somit hatte der Beschwerdeführer die für sein Begehren wesentlichen Tatsachen, welche er besser kennt als die Behörden, umfassend darzulegen. Wenn er diesbezügliche Umstände erst im bundesgerichtlichen Verfahren anführt, so kann zum einen den Vorinstanzen kein Vorwurf gemacht werden, dass sie diese Umstände nicht beachtet oder ermittelt hatten. Zum anderen kann das Bundesgericht derartige neue Vorbringen, gleich ob es Tatsachen betrifft, die bereits vor Ergehen des verwaltungsgerichtlichen Entscheids bestanden, oder solche, die sich erst danach verwirklicht haben, nicht berücksichtigen (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG ; BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen; Urteil 2A.274/2003 vom 25. September 2003, E. 3.2).

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auch die Aufhebung des Entscheids vom 27. November 2003 verlangt, ist darauf bereits deshalb nicht einzutreten, weil Anfechtungsobjekt nur der kantonal letztinstanzliche Entscheid sein kann (vgl. BGE 125 II 29 E. 1c S. 33; 104 Ib 412 E. 1c S. 416).

3. Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 153, 153a und 156 OG ). Parteientschädigungen werden nicht geschuldet ( Art. 159 OG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht

im Verfahren nach Art. 36a OG :

1. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht, 4. Abteilung, des Kantons Zürich sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. November 2005

Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: