Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2A.408/2003 KI-generiert

Cantonal Tax Administration v. Federal Tax Assessment Appeal Inadmissibility

Geschäftsnummer 2A.408/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the tax administration of a Swiss canton filed a complaint against a decision made by the cantonal tax appeal commission regarding direct federal tax for the year 2001, which involved an individual taxpayer. The cantonal tax authority sought further judicial review after the commission's ruling. However, the federal court indicated that there was likely no basis to accept the appeal due to the absence of a final cantonal decision. As a result, the matter was to be forwarded to the cantonal administrative court for resolution, following established legal principles discussed in a previous case from a different canton.

Legislator-Regeste

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Art. 145 DBG, Art. 50 StHG, Art. 36a OG; Cantonal Tax Administration v. Federal Tax Assessment Appeal Inadmissibility: The cantonal tax authority sought further judicial review after the commission's ruling. However, the federal court indicated that there was likely no basis to accept the appeal due to the absence of a final cantonal decision. As a result, the matter was to be forwarded to the cantonal administrative court for resolution, following established legal principles discussed in a previous case from a different canton.

Schlagwörter

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Steuerveranlagungen direkte Steuer Steuerjustizbehörde Beurteilung der Verwaltung Amtshilfe in Steuersachen Steuervorbescheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 145 DBG

This provision was mentioned in the reasoning concerning the requirement for cantons to open an appeal instance for the direct federal tax, consistent with the precedent mentioned.

Art. 50 StHG

This provision was mentioned in the reasoning concerning the requirement for cantons to open an appeal instance for the direct federal tax, consistent with the precedent mentioned.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2A.408/2003 /kil

Urteil vom 12. Februar 2004

II. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Wurzburger, Präsident,

Bundesrichter Betschart, Bundesrichterin Yersin,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Parteien

Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Abteilung Natürliche Personen, 8510 Frauenfeld, handelnd durch die Rechtsabteilung der Steuerverwaltung, Beschwerdeführerin,

gegen

X.________,

Beschwerdegegner,

Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau, St. Gallerstrasse 1, 8510 Frauenfeld.

Gegenstand

Direkte Bundessteuer 2001,

Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau vom 23. Juni 2003.

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau am 8. September 2003 gegen einen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau betreffend die direkte Bundessteuer 2001 von X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht hat,

dass der Abteilungspräsident den Verfahrensbeteiligten am 16. Januar 2004 vom zur Publikation bestimmten Urteil 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 Kenntnis gab, wonach Kantone - wie der Kanton Thurgau -, welche für die unter das Bundesgesetz über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinde fallenden Steuern den Weiterzug des Entscheids der kantonalen Steuerrekurskommission an eine weitere verwaltungsunabhängige kantonale Instanz vorsehen, ab dem Jahre 2001 einen entsprechenden Instanzenzug auch für die direkte Bundesteuer zu öffnen haben ( Art. 145 DBG [SR 642.11] in Verbindung mit Art. 50 StHG [SR 642.14]),

dass er sie darauf hinwies, dass auf die vorliegende Beschwerde somit mangels eines kantonal letztinstanzlichen Entscheids vermutlich nicht wird eingetreten werden können und deshalb geplant sei, die Sache analog dem im Dezember 2003 beurteilten Fall aus dem Kanton Jura an das Verwaltungsgericht zu überweisen,

dass weder die Steuerverwaltung noch die Steuerrekurskommission oder der Steuerpflichtige von der ihnen gebotenen Gelegenheit, sich hierzu noch zu äussern, Gebrauch gemacht haben,

dass es sich unter diesen Umständen rechtfertigt, wie in Aussicht gestellt zu verfahren und für alles Weitere auf die Ausführungen im Urteil vom 19. Dezember 2003 zu verweisen,

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Sache wird im Sinne der Erwägungen des Urteils 2A.355/2003 vom 19. Dezember 2003 an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau überwiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, der Steuerrekurskommission und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. Februar 2004

Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: