Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.79/2002 KI-generiert

Swiss Citizen v. Federal Supreme Court (Voting Rights Appeal on UNO Accession)

Geschäftsnummer 1P.79/2002
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning a national vote scheduled for March 3, 2002, regarding Switzerland's potential accession to the UN. The complainant argued that there was an unfair one-sided financial support using public funds to advocate for joining the UN. However, the Tribunal determined that the nature of the complaint, which related to a federal popular vote, rendered it inadmissible under existing legal provisions governing political rights. As a result, the Tribunal declined to process the appeal, and no costs were incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 36a OG; Swiss Citizen v. Federal Supreme Court (Voting Rights Appeal on UNO Accession): The complainant argued that there was an unfair one-sided financial support using public funds to advocate for joining the UN. However, the Tribunal determined that the nature of the complaint, which related to a federal popular vote, rendered it inadmissible under existing legal provisions governing political rights. As a result, the Tribunal declined to process the appeal, and no costs were incurred.

Schlagwörter

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Wahl bei politischen Rechten Abstimmungskampf Verwaltungsbeschwerde erworbener Anspruch Verfassungsbeschwerde im Ausland Steuerliche Vorschriften / Steuerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 85 lit. a OG
dass im vorliegenden Fall eine eidgenössische Volksabstimmung in Frage steht, weshalb eine Stimmrechtsbeschwerde im Sinne von Art. 85 lit. a OG von vornherein nicht zulässig ist,
Art. 100 lit. p OG
Art. 100 lit. p OG und Art.
Art. 80 BPR
The provision cited to confirm the inadmissibility of the complaint from the perspective of political rights law.
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 80 BPR

The provision cited to confirm the inadmissibility of the complaint from the perspective of political rights law.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.79/2002/zga

Urteil vom 26. Februar 2002

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesrichter Aeschlimann, Féraud,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern.

UNO-Beitritts-Abstimmung vom 3. März 2002

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass X.________ am 8. Februar 2002 eine "Stimmrechtsbeschwerde" betreffend die Volksabstimmung vom 3. März 2002 in Sachen Beitritt der Schweiz zur UNO beim Bundesgericht eingereicht hat,

dass der Beschwerdeführer eine einseitige finanzielle Unterstützung mit Steuergeldern zugunsten eines Beitritts geltend macht,

dass im vorliegenden Fall eine eidgenössische Volksabstimmung in Frage steht, weshalb eine Stimmrechtsbeschwerde im Sinne von Art. 85 lit. a OG von vornherein nicht zulässig ist,

dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976 (BPR, SR 161.1),

dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,

dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Februar 2002

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: