Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.749/2001 KI-generiert

Challenge to Constitutionality of Federal Abortion Law Initiative Dismissed on Procedural Grounds

Geschäftsnummer 1P.749/2001
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed regarding a parliamentary initiative related to changes in the Swiss penal code concerning abortion, which was set for a vote on June 2, 2002. The complainant argued that the proposed law was unconstitutional. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the legal framework only allowed state appeals regarding cantonal rulings and elections, rendering the complaint inadmissible. Additionally, the court noted that it does not have the authority to review the constitutionality of federal laws. As a result, the tribunal did not proceed with the complaint and waived any court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 191 BV, Art. 36a OG; Challenge to Constitutionality of Federal Abortion Law Initiative Dismissed on Procedural Grounds: The complainant argued that the proposed law was unconstitutional. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the legal framework only allowed state appeals regarding cantonal rulings and elections, rendering the complaint inadmissible. Additionally, the court noted that it does not have the authority to review the constitutionality of federal laws. As a result, the tribunal did not proceed with the complaint and waived any court costs.

Schlagwörter

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Verfassungsmäßigkeit der Gesetze Kognitionsbeschränkung Verfahrensrechte Anfechtung von Verwaltungsverfügungen parlamentarische Initiative Abtreibung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 84 Abs. 1 OG
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw.
Art. 85 lit. a OG
gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist,
Art. 100 lit. p OG
Art. 100 lit. p OG und Art.
Art. 80 BPR
dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,
Art. 191 BV
This article was cited to establish that the Federal Tribunal is not authorized to review the constitutionality of federal laws.
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte (BPR
p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17.
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 191 BV

This article was cited to establish that the Federal Tribunal is not authorized to review the constitutionality of federal laws.

Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte (BPR)

This article was cited to determine the inadmissibility of the appeal concerning political rights.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.749/2001/otd

Urteil vom 27. Februar 2002

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesrichter Nay, Aeschlimann,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

C.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bundesversammlung, 3003 Bern.

parlamentarische Fristenlösungs-Initiative

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass C.________ mit Eingabe vom 27. November 2001 Beschwerde "gegen die parlamentarische Fristenlösungs-Initiative" beim Bundesgericht eingereicht hat,

dass sich diese Beschwerde wohl gegen die Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (mehrere Artikel betreffend den Schwangerschaftsabbruch) richtet, welche am 2. Juni 2002 zur Abstimmung gelangt,

dass der Beschwerdeführer diese Gesetzesänderung für verfassungswidrig erachtet,

dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist,

dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976; BPR, SR 161.1),

dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,

dass im Übrigen das Bundesgericht zur Überprüfung der Verfassungsmässigkeit der Bundesgesetze nicht berechtigt ist ( Art. 191 BV ),

dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundesversammlung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Februar 2002

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: