Political Party Constitutional Complaint Regarding Federal Vote Admissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal challenge submitted by a political party regarding alleged unfair campaigning practices during a federal vote held on September 25, 2005. The party expressed concerns over the influence of "Vote-Discos" and the participation of government officials in the voting process, claiming these actions constituted manipulative tactics. However, the tribunal found that the legal remedy being sought was not permissible, as it could only be directed against cantonal legislation or elections, and thus deemed the complaint inadmissible. Subsequently, the tribunal chose not to impose any court costs associated with this dismissal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 36a OG; Political Party Constitutional Complaint Regarding Federal Vote Admissibility: The party expressed concerns over the influence of "Vote-Discos" and the participation of government officials in the voting process, claiming these actions constituted manipulative tactics. However, the tribunal found that the legal remedy being sought was not permissible, as it could only be directed against cantonal legislation or elections, and thus deemed the complaint inadmissible. Subsequently, the tribunal chose not to impose any court costs associated with this dismissal.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning to confirm the inadmissibility of the appeal under the Federal Act on Political Rights.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 1/2}
1P.609/2005 /ggs
Urteil vom 23. September 2005
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Aemisegger, Fonjallaz,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
Freiheits-Partei (FPS), Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern.
Gegenstand
Staatsrechtliche Beschwerde im Zusammenhang
mit der eidgenössischen Volksabstimmung vom 25. September 2005.
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass die Freiheits-Partei (FPS) im Zusammenhang mit der eidgenössischen Volksabstimmung vom 25. September 2005 am 18. September 2005 eine als staatsrechtliche Beschwerde bezeichnete Eingabe beim Bundesgericht eingereicht hat;
dass sie durch sogenannte "Vote-Discos" und die aktive Teilname von Bundesräten am Abstimmungskampf "unlauteren Stimmenfang und Manipulationen" der Abstimmung befürchtet;
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist;
dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976; BPR, SR 161.1);
dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist;
dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann;
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird;
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2005
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: