Supervisory complaint against public school teachers; police referral of criminal report and refusal to process supervisory complaint held non-reviewable by public-law appeal.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant's public-law appeal and upheld the police commander's July 8, 2004 decision, ruling that the appeal was inadmissible. The complainant had filed a supervisory complaint and criminal report against a school board and its female teaching staff, alleging physical and psychological attacks on students; the police commander forwarded the criminal report to the public prosecutor's office but declined to act on the supervisory complaint, directing the complainant to file a substantiated complaint with the competent supervisory authority. The Court held that decisions on supervisory complaints—whether refusing to consider, rejecting, or not following them—cannot be challenged via public-law appeal, and that the appeal failed to meet formal requirements and was purely cassatory in nature, while any criminal justice measures required prior exhaustion of cantonal remedies. Court costs of 500 Swiss francs were imposed on the complainant, and his request for free legal aid was denied as the appeal was hopeless from the outset.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 90 Abs. 1 lit. b OG, Art. 152 OG, Art. 156 Abs. 1 OG, Art. 36a OG; Supervisory complaint against public school teachers; police referral of criminal report and refusal to process supervisory complaint held non-reviewable by public-law appeal: The complainant had filed a supervisory complaint and criminal report against a school board and its female teaching staff, alleging physical and psychological attacks on students; the police commander forwarded the criminal report to the public prosecutor's office but declined to act on the supervisory complaint, directing the complainant to file a substantiated complaint with the competent supervisory authority. The Court held that decisions on supervisory complaints—whether refusing to consider, rejecting, or not following them—cannot be challenged via public-law appeal, and that the appeal failed to meet formal requirements and was purely cassatory in nature, while any criminal justice measures required prior exhaustion of cantonal remedies. Court costs of 500 Swiss francs were imposed on the complainant, and his request for free legal aid was denied as the appeal was hopeless from the outset.
Schlagwörter
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KI-generiertProcedural basis for the court's decision to dismiss the appeal without a full hearing.
Basis for denying the request for free legal aid because the appeal was hopeless from the outset.
Basis for imposing the court costs on the appellant.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1P.394/2004 /sta
Urteil vom 20. Juli 2004
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Kantonspolizei Zürich, Kommandant, Postfach, 8021 Zürich.
Gegenstand
Aufsichtsbeschwerde/Strafanzeige usw.,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen die Verfügung der Kantonspolizei Zürich, Kommandant, vom 8. Juli 2004.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. X.________ reichte beim Schul- und Sportdepartement der Stadt Zürich eine Aufsichtsbeschwerde gegen die Kreisschulpflege Zürichberg ein. Er rügte insbesondere, "dass der weibliche Lehrkörper ... ohne Grund und Anlass unschuldige Primarschüler physisch und psychisch einmal mehr angegriffen" habe; sie seien durch die Beklagten "systematisch fortdauernd gehindert, erfolgreich vollendet ausgeschlossen und schliesslich zu Erstklässlern strafversetzt worden", was geeignet sei, ihre Primarschulkarriere zu beeinträchtigen.
Mit Verfügung vom 18. Juni 2004 trat die Vorsteherin des Schul- und Sportdepartements der Stadt Zürich auf eine Eingabe X.________s nicht ein, und eine andere Eingabe X.________s leitete sie an die Bezirksschulpflege Zürich weiter.
In diesem Zusammenhang richtete X.________ weitere Anzeigen oder Beschwerden an andere Behörden (vgl. Verfahren 1P.372/396/ 398/2004), so auch eine vom 5. Juli 2004 datierte "Aufsichtsbeschwerde/Strafanzeige odgl." an die Kantonspolizei Zürich.
Mit Schreiben bzw. Verfügung vom 8. Juli 2004 teilte der Kommandant der Kantonspolizei X.________ mit, die Strafanzeige zur weiteren Behandlung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwiesen zu haben. Soweit die Eingabe als Aufsichtsanzeige zu erachten sei, sei ihm, X.________, offenbar rechtskundig, zuzumuten, die pauschal gegen mindestens 16 Personen (den eingangs genannten "Lehrkörper") gerichtete Beschwerde substanziiert auf die jeweilige Person bezogen der zuständigen Aufsichtsinstanz selber einzureichen.
Hiergegen führt X.________ mit Eingabe vom 13. Juli 2004 staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht, mit der er die erwähnte Kritik gegenüber dem "weiblichen Lehrkörper" wiederholt.
Von vornherein nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit mit einer Vielzahl von Begehren mehr als die Aufhebung der angefochtenen Verfügung verlangt wird. Denn die staatsrechtliche Beschwerde ist von hier nicht vorliegenden Ausnahmen abgesehen grundsätzlich rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen ( BGE 129 I 129 E. 1.2.1 mit Hinweisen).
Ohnehin kann aber - was der Beschwerdeführer offenbar übersehen will - nach ständiger Rechtsprechung der Entscheid einer Behörde, auf eine Aufsichtsbeschwerde nicht einzutreten, sie abzuweisen oder ihr keine Folge zu geben, nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden ( BGE 121 I 42 E. 2a mit Hinweisen).
Abgesehen davon vermöchte die vorliegende Beschwerde den gesetzlichen Erfordernissen ( Art. 90 Abs. 1 lit. b OG ; BGE 127 I 38 E. 3c, 127 III 279 E. 1b/c), auf die der Beschwerdeführer schon vielfach aufmerksam gemacht worden ist, nicht zu genügen.
Im Übrigen hat der Polizeikommandant die Eingabe, was die Strafanzeige anbelangt, der Staatsanwaltschaft bzw. den zuständigen Strafverfolgungsbehörden zukommen lassen. Allfällige Anordnungen dieser Behörden sind nicht bekannt und wären zunächst auf dem kantonalen Rechtsmittelweg einer Überprüfung zuzuführen (s. Art. 86/87 OG).
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, weil die Beschwerde von vornherein aussichtslos war ( Art. 152 OG ). Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 156 Abs. 1 OG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 36a OG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kantonspolizei Zürich, Kommandant, und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juli 2004
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: