Schengen/Dublin Vote Appeal Inadmissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA group of individuals filed a constitutional complaint against a public vote concerning agreements related to Schengen and Dublin scheduled for June 5, 2005. They sought to challenge the legality of the vote, claiming it violated their rights. However, the court noted that such a constitutional complaint is not permissible against federal public votes according to established legal provisions. Therefore, the court determined that it could not entertain the complaint, and any associated requests for suspensive effect became moot. No procedural costs were imposed on the complainants in this decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 36a OG; Schengen/Dublin Vote Appeal Inadmissibility: They sought to challenge the legality of the vote, claiming it violated their rights. However, the court noted that such a constitutional complaint is not permissible against federal public votes according to established legal provisions. Therefore, the court determined that it could not entertain the complaint, and any associated requests for suspensive effect became moot. No procedural costs were imposed on the complainants in this decision.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertAlthough cited in the reasoning to establish inadmissibility, it is not explicitly cited in the dispositive orders (1, 2, 3).
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1P.337/2005 /gij
Urteil vom 3. Juni 2005
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Aemisegger, Fonjallaz,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
1. A.________,
2. B.________,
3. C.________,
4. D.________,
5. E.________,
6. F.________,
7. G.________,
Beschwerdeführer, alle vertreten durch Hans-Jacob Heitz,
gegen
Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern.
Gegenstand
Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 betreffend Abkommen zu Schengen und Dublin,
Staatsrechtliche Beschwerde gegen die Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 betreffend Abkommen zu Schengen und Dublin.
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass A.________ und sechs Mitbeteiligte mit Eingabe vom 1. Juni 2005 "staatsrechtliche Beschwerde bzw. Stimmrechtsbeschwerde" gegen die Volksabstimmung vom 5. Juni 2005 betreffend Abkommen zu Schengen und Dublin erhoben haben;
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist;
dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte; BPR, SR 161.1);
dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist;
dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann;
dass mit dem vorliegenden Entscheid das von den Beschwerdeführern gestellte Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird;
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Verfahrenskosten verzichtet wird;
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und dem Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Juni 2005
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: