A party filed a constitutional complaint on June 18, 2002, against a ruling by the criminal chamber of a regional court issued on June 10, 2002
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA party filed a constitutional complaint on June 18, 2002, against a ruling by the criminal chamber of a regional court issued on June 10, 2002. The federal court requested the payment of a deposit of 1,000 CHF by August 16, 2002, indicating that failure to do so would result in the dismissal of the complaint. The party did not pay the deposit nor submitted a request for an extension or a waiver of the court costs within the allotted time. Consequently, the federal court decided not to admit the complaint due to the lack of compliance with procedural requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 BV, Art. 150 OG, Art. 152 OG, Art. 150 Abs. 4 OG, Art. 156 Abs. 1 OG, Art. 36a OG; A party filed a constitutional complaint on June 18, 2002, against a ruling by the criminal chamber of a regional court issued on June 10, 2002: X.________ erhob am 18. Juni 2002 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss der Strafkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 10. Juni 2002. Das Bundesgericht forderte ihn mit Schreiben vom 25. Juni 2002 auf, bis zum 16. August 2002 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten gemäss Art. 150 OG auf seine Beschwerde nicht eingetreten werde.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertVolltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1P.331/2002 /sta
Urteil vom 5. September 2002
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Nay, Aeschlimann,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Untersuchungsrichteramt des Kantons Solothurn, Prisongasse 1, 4502 Solothurn,
Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, Amthaus 1, 4502 Solothurn.
Art. 9 BV (Abschreibungsbeschluss; Entschädigungsfolgen),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn, Strafkammer, vom 10. Juni 2002.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. X.________ erhob am 18. Juni 2002 staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss der Strafkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 10. Juni 2002. Das Bundesgericht forderte ihn mit Schreiben vom 25. Juni 2002 auf, bis zum 16. August 2002 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten gemäss Art. 150 OG auf seine Beschwerde nicht eingetreten werde.
2. Innert Frist ist der Kostenvorschuss weder einbezahlt noch ist ein Gesuch um Fristerstreckung oder um Befreiung von der Bezahlung der Gerichtskosten gemäss Art. 152 OG eingereicht worden. Unter diesen Umständen ist gestützt auf Art. 150 Abs. 4 OG auf die Beschwerde nicht einzutreten.
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen ( Art. 156 Abs. 1 OG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 36a OG :
1. Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Untersuchungsrichteramt und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 5. September 2002
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: