Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.282/2002 KI-generiert

Appeal Against Federal Abortion Timeframe Amendment Ruled Inadmissible

Geschäftsnummer 1P.282/2002
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A private individual filed a constitutional complaint against an upcoming amendment to the Swiss Penal Code concerning abortion, set for a vote on June 2, 2002. The complainant deemed the legislative change unconstitutional and sought judicial intervention. However, the court determined that such complaints must be directed against cantonal laws or elections, rendering this federal complaint inadmissible. Additionally, the court noted that challenges to federal legislation are limited, leading to the dismissal of the complaint without incurring court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 191 BV, Art. 36a OG; Appeal Against Federal Abortion Timeframe Amendment Ruled Inadmissible: The complainant deemed the legislative change unconstitutional and sought judicial intervention. However, the court determined that such complaints must be directed against cantonal laws or elections, rendering this federal complaint inadmissible. Additionally, the court noted that challenges to federal legislation are limited, leading to the dismissal of the complaint without incurring court costs.

Schlagwörter

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verfassungsmässige Schranken gesetzlicher Anspruch Abtreibung Gesetzesänderung politische Grundrechte Direktwahl

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 84 Abs. 1 OG
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw.
Art. 85 lit. a OG
gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist,
Art. 100 lit. p OG
Art. 100 lit. p OG und Art.
Art. 80 BPR
This standard was cited to confirm the inadmissibility of the appeal under the specific law governing political rights.
Art. 191 BV
This article was cited to state that federal laws are binding on the Federal Tribunal, supporting the decision not to rule on the appeal.
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 191 BV

This article was cited to state that federal laws are binding on the Federal Tribunal, supporting the decision not to rule on the appeal.

Art. 80 BPR

This standard was cited to confirm the inadmissibility of the appeal under the specific law governing political rights.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.282/2002 /sta

Urteil vom 29. Mai 2002

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesrichter Nay, Reeb,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Bundesversammlung, 3003 Bern.

Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch)

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass X.________ mit Eingabe vom 21. Mai 2002 staatsrechtliche Beschwerde "betr. Fristenlösung Art. 118 und 119 StGB ..." beim Bundesgericht eingereicht hat,

dass sich diese Beschwerde gegen die Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch) richtet, welche am 2. Juni 2002 zur Abstimmung gelangt,

dass der Beschwerdeführer diese Gesetzesänderung für verfassungswidrig erachtet,

dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist,

dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976; BPR, SR 161.1),

dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,

dass im Übrigen Bundesgesetze für das Bundesgericht massgebend sind ( Art. 191 BV ),

dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundesversammlung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Mai 2002

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: