Appeal Against Federal Abortion Timeframe Amendment Ruled Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA private individual filed a constitutional complaint against an upcoming amendment to the Swiss Penal Code concerning abortion, set for a vote on June 2, 2002. The complainant deemed the legislative change unconstitutional and sought judicial intervention. However, the court determined that such complaints must be directed against cantonal laws or elections, rendering this federal complaint inadmissible. Additionally, the court noted that challenges to federal legislation are limited, leading to the dismissal of the complaint without incurring court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 191 BV, Art. 36a OG; Appeal Against Federal Abortion Timeframe Amendment Ruled Inadmissible: The complainant deemed the legislative change unconstitutional and sought judicial intervention. However, the court determined that such complaints must be directed against cantonal laws or elections, rendering this federal complaint inadmissible. Additionally, the court noted that challenges to federal legislation are limited, leading to the dismissal of the complaint without incurring court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThis article was cited to state that federal laws are binding on the Federal Tribunal, supporting the decision not to rule on the appeal.
This standard was cited to confirm the inadmissibility of the appeal under the specific law governing political rights.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1P.282/2002 /sta
Urteil vom 29. Mai 2002
I. Öffentlichrechtliche Abteilung
Bundesgerichtsvizepräsident Aemisegger, Präsident,
Bundesrichter Nay, Reeb,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Bundesversammlung, 3003 Bern.
Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch)
Das Bundesgericht hat in Erwägung,
dass X.________ mit Eingabe vom 21. Mai 2002 staatsrechtliche Beschwerde "betr. Fristenlösung Art. 118 und 119 StGB ..." beim Bundesgericht eingereicht hat,
dass sich diese Beschwerde gegen die Änderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches (Schwangerschaftsabbruch) richtet, welche am 2. Juni 2002 zur Abstimmung gelangt,
dass der Beschwerdeführer diese Gesetzesänderung für verfassungswidrig erachtet,
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist,
dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976; BPR, SR 161.1),
dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist,
dass im Übrigen Bundesgesetze für das Bundesgericht massgebend sind ( Art. 191 BV ),
dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundesversammlung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Mai 2002
Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: