Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.242/2003 KI-generiert

Citizen v. Federal Supreme Court (Challenge to Popular Vote on Military Act Amendment)

Geschäftsnummer 1P.242/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal complaint filed against a federal referendum concerning a military law amendment in Switzerland, titled "Armee XXI," scheduled for a vote on May 18, 2003. The complainant argues that the proposed amendment is unconstitutional. However, the court determined that the complaint is not admissible as it can only challenge cantonal laws or referendums, and issues regarding the constitutionality of federal laws fall outside its jurisdiction. Consequently, the court decided not to consider the complaint and chose not to impose court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 84 Abs. 1 OG, Art. 85 lit. a OG, Art. 100 lit. p OG, Art. 80 BPR, Art. 191 BV, Art. 36a OG; Citizen v. Federal Supreme Court (Challenge to Popular Vote on Military Act Amendment): The complainant argues that the proposed amendment is unconstitutional. However, the court determined that the complaint is not admissible as it can only challenge cantonal laws or referendums, and issues regarding the constitutionality of federal laws fall outside its jurisdiction. Consequently, the court decided not to consider the complaint and chose not to impose court costs.

Schlagwörter

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Verfassungsmässigkeit Volksabstimmung Stimmrecht Direktwahl Anfechtung von Verwaltungsverfügungen erworbener Anspruch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 84 Abs. 1 OG
dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw.
Art. 85 lit. a OG
gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist;
Art. 100 lit. p OG
Art. 100 lit. p OG und Art.
Art. 80 BPR
Cited to confirm the inadmissibility of the appeal under the Federal Act on Political Rights.
Art. 191 BV
Cited to establish the Court's lack of jurisdiction to review the constitutionality of federal laws.
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 191 BV

Cited to establish the Court's lack of jurisdiction to review the constitutionality of federal laws.

Art. 80 BPR

Cited to confirm the inadmissibility of the appeal under the Federal Act on Political Rights.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.242/2003 /err

Urteil vom 29. April 2003

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesgerichtsvizepräsident Nay, Bundesrichter Reeb,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

W.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern.

Gegenstand

Beschwerde gegen die eidgenössische Volksabstimmung vom 18. Mai 2003 (Vorlage Armee XXI).

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass W.________ mit Eingabe vom 20. April (Postaufgabe: 22. April) 2003 "Einspruch gegen die Volksabstimmung der Schweiz vom 18. Mai 2003" beim Bundesgericht erhoben hat und geltend macht, die die Änderung des Militärgesetzes betreffende Vorlage (Armee XXI) sei verfassungswidrig;

dass sich eine staatsrechtliche Beschwerde nur gegen kantonale Erlasse oder Verfügungen ( Art. 84 Abs. 1 OG ) bzw. gegen kantonale Wahlen und Abstimmungen ( Art. 85 lit. a OG ) richten kann, weshalb dieses Rechtsmittel von vornherein nicht zulässig ist;

dass eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht auf dem Gebiet der politischen Rechte nur in sehr beschränktem Rahmen möglich ist (vgl. Art. 100 lit. p OG und Art. 80 des Bundesgesetzes vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte [BPR, SR 161.1]);

dass sich die vorliegende Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 80 BPR als unzulässig erweist;

dass im Übrigen das Bundesgericht zur Überprüfung der Verfassungsmässigkeit der Bundesgesetze nicht berechtigt ist ( Art. 191 BV );

dass demnach auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann;

dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird;

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Bundesrat schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. April 2003

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: