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1P.215/2002 KI-generiert

The case involves a complaint against a decision by the District Prosecutor's Office regarding the transfer of a deceased individual's body for an autopsy following a suicide assisted by a specific organization

Geschäftsnummer 1P.215/2002
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision by the District Prosecutor's Office regarding the transfer of a deceased individual's body for an autopsy following a suicide assisted by a specific organization. On April 19, 2002, the District Prosecutor's Office decided to transfer the body to a forensic institute for potential autopsy, which prompted a legal challenge from the deceased's attorney on behalf of the deceased and their sons. The complaint sought to prevent the authorities from conducting the autopsy, but the court found that the complaint was inadmissible due to the lack of a definitive cantonal decision, as the autopsy had only been proposed and not formally ordered. Consequently, the complainants were ordered to bear the judicial costs.

Legislator-Regeste

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Art. 86 Abs. 1 OG, Art. 156 Abs. 1 OG, Art. 36a OG; The case involves a complaint against a decision by the District Prosecutor's Office regarding the transfer of a deceased individual's body for an autopsy following a suicide assisted by a specific organization: On April 19, 2002, the District Prosecutor's Office decided to transfer the body to a forensic institute for potential autopsy, which prompted a legal challenge from the deceased's attorney on behalf of the deceased and their sons. The complaint sought to prevent the authorities from conducting the autopsy, but the court found that the complaint was inadmissible due to the lack of a definitive cantonal decision, as the autopsy had only been proposed and not formally ordered. Consequently, the complainants were ordered to bear the judicial costs.

Schlagwörter

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Autopsie Opferrechte Recht auf Leben Tötung auf Verlangen Vorentscheid Todesbescheinigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 86 Abs. 1 OG
dass gemäss Art. 86 Abs. 1 OG die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig ist,
Art. 156 Abs. 1 OG
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen haben ( Art. 156 Abs. 1 OG ),
Art. 36a OG
im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.215/2002 /sta

Urteil vom 22. April 2002

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesrichter Nay, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Aeschlimann, Féraud,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

+ X.________,

Y.________,

Z.________,

Beschwerdeführer, alle vertreten durch Rechtsanwalt Ludwig A. Minelli, Hans Roelli-Strasse 14, Postfach 10, 8127 Forch,

gegen

Bezirksanwaltschaft Zürich, Badenerstrasse 90, Postfach, 8026 Zürich.

aussergewöhnlicher Todesfall; Obduktion

(Staatsrechtliche Beschwerde gegen die Verfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 19. April 2002)

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass die Bezirksanwaltschaft Zürich am 19. April 2002 mündlich die Überführung der Leiche von X.________, die am gleichen Tag Suizid unter Freitodbegleitung des Vereins Dignitas begangen hatte, in das Rechtsmedizinische Institut der Universität Zürich zur allfälligen Obduktion verfügt hat,

dass Rechtsanwalt Minelli gegen diese erstinstanzliche Verfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich gleichentags namens der Verstorbenen und deren Söhne staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag eingereicht hat, es sei den Behörden des Kantons Zürich die Durchführung der Obduktion einstweilen zu untersagen,

dass offen bleiben kann, ob auf die Beschwerde bereits nicht eingetreten werden kann, weil die Obduktion noch nicht angeordnet, sondern gemäss der Darstellung der Beschwerdeführer lediglich in Aussicht gestellt wurde (Beschwerde S. 4 oben),

dass gemäss Art. 86 Abs. 1 OG die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig ist,

dass eine erstinstanzliche Verfügung der Bezirksanwaltschaft Zürich mit Rekurs bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich angefochten werden kann,

dass entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift offen ist, wie die Staatsanwaltschaft ein solches Rechtsmittel materiell behandeln würde,

dass somit mangels eines letztinstanzlichen kantonalen Entscheids im Sinne von Art. 86 Abs. 1 OG auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden kann,

dass mit dem Entscheid in der Sache selbst das Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos geworden ist,

dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die Beschwerdeführer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen haben ( Art. 156 Abs. 1 OG ),

im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:

1. Auf die staatsrechtliche Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird den Beschwerdeführern auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern und der Bezirksanwaltschaft Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. April 2002

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber: