Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.20/2004 KI-generiert

Petitioner's Complaint for Denial of Justice Dismissed as Moot Following Administrative Decision

Geschäftsnummer 1P.20/2004
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A party filed a constitutional complaint regarding a denial of access to documents in a criminal case. The complaint was prompted by the district authority's refusal to allow the plaintiff to review the case files. Subsequently, the district authority made a decision on the matter, resulting in the denial of both access to the files and information about the outcome of the criminal proceedings. As a result of this decision, the Federal Tribunal deemed the case moot and no longer in need of further examination. Additionally, it was determined that no court fees would be imposed in this instance.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 72 BZP, Art. 40 OG; Petitioner's Complaint for Denial of Justice Dismissed as Moot Following Administrative Decision: The complaint was prompted by the district authority's refusal to allow the plaintiff to review the case files. Subsequently, the district authority made a decision on the matter, resulting in the denial of both access to the files and information about the outcome of the criminal proceedings. As a result of this decision, the Federal Tribunal deemed the case moot and no longer in need of further examination. Additionally, it was determined that no court fees would be imposed in this instance.

Schlagwörter

KI-generiert
Verwaltungsbeschwerde Rüge verfassungsmässiger Rechte Öffentlichkeitsgrundsatz strafrechtliche Anklage Rechtspflege Zeugnisverweigerungsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 72 BZP
Cited as the basis for the Federal Tribunal to decide on the cost consequences in a summary ruling.
Art. 40 OG
72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG über die Kostenfolgen in summarischer Begründung zu entscheiden hat;

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 72 BZP

Cited as the basis for the Federal Tribunal to decide on the cost consequences in a summary ruling.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1P.20/2004 /zga

Beschluss vom 2. Februar 2004

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesrichter Aeschlimann, Féraud,

Gerichtsschreiberin Scherrer.

Parteien

X.________,

Präsident Y.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bezirksamt Arbon, Postfach, Bahnhofstrasse 16, 9320 Arbon,

Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8500 Frauenfeld.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

Staatsrechtliche Beschwerde gegen Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass der X.________, vertreten durch seinen Präsidenten Y.________, mit Eingabe vom 12. Januar 2004 staatsrechtliche Beschwerde eingereicht hat wegen Rechtsverweigerung hinsichtlich seines Akteneinsichtsgesuches in der Strafsache Z.________;

dass die Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau in ihrer Vernehmlassung vom 19. Januar 2004 einen unverzüglichen Entscheid des Bezirksamtes Arbon in Aussicht gestellt hat;

dass das Bezirksamt Arbon am 20. Januar 2004 in der Angelegenheit entschieden hat und dem X.________ sowohl die Akteneinsicht wie auch die Information über die Erledigung des Strafverfahrens verweigert hat;

dass damit das bundesgerichtliche Verfahren gegenstandslos geworden ist;

dass das Bundesgericht gemäss Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG über die Kostenfolgen in summarischer Begründung zu entscheiden hat;

dass danach die Kosten im Regelfall derjenigen Partei aufzuerlegen sind, die sich bei der Beurteilung des Rechtsstreites materiell im Unrecht befunden hätte;

dass es sich indes erübrigt, die vom Beschwerdeführer vorgetragenen Rügen im Hinblick auf den hier zu treffenden Kostenentscheid weiter zu prüfen, zumal dem Beschwerdeführer, da nicht anwaltlich vertreten, praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( BGE 110 V 72 E. 7 S. 81, 132 E. 4d S. 134; 113 Ib 353 E. 6b S. 356 f.) und es sich rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Gerichtsgebühr zu erheben;

beschlossen:

1. Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieser Beschluss wird dem Beschwerdeführer, dem Bezirksamt Arbon und der Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Februar 2004

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: