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1P.16/2003 KI-generiert

The case involves an individual who filed a request for the revision of a previous federal court decision related to expropriation compensation, arguing that the process took an unreasonably long time, thus violating his right to a timely judicial assessment as affirmed by the European Court of Human Rights

Geschäftsnummer 1P.16/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a request for the revision of a previous federal court decision related to expropriation compensation, arguing that the process took an unreasonably long time, thus violating his right to a timely judicial assessment as affirmed by the European Court of Human Rights. The individual sought to also revise an earlier ruling concerning the provision of free legal assistance, but it was determined that this latter matter was not subject to the European Court's judgment and therefore the request for revision could not be entertained. The court ultimately decided not to take action on the revision request and opted not to impose costs related to this decision.

Legislator-Regeste

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Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Art. 143 Abs. 1 OG; The case involves an individual who filed a request for the revision of a previous federal court decision related to expropriation compensation, arguing that the process took an unreasonably long time, thus violating his right to a timely judicial assessment as affirmed by the European Court of Human Rights: Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Bezirksrat Dielsdorf, dem Regierungsrat des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Schlagwörter

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Verletzung von Verfahrensrechten Verfahrensverzögerungen Revision eines Entscheids Menschenrechte Vorabentscheidungsverfahren Umfang der Enteignung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 6 Ziff. 1 EMRK
September 1997 (E.5/1991) führte, zu lange dauerte und mithin der Anspruch des Beschwerdeführers auf Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt worden sei,
Art. 143 Abs. 1 OG
im Verfahren nach Art. 143 Abs. 1 OG erkannt:

Zitierte Rechtsprechung

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1P.608/1994
Oktober 1994 (1P.608/1994).
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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 1/2}

1P.16/2003 /err

Urteil vom 22. Januar 2003

I. Öffentlichrechtliche Abteilung

Bundesgerichtspräsident Aemisegger, Präsident,

Bundesrichter Aeschlimann, Catenazzi,

Gerichtsschreiberin Schilling.

Josef Müller, Scheuchzerstrasse 7, 8006 Zürich,

Gesuchsteller,

gegen

Bezirksrat Dielsdorf, Postfach 273, 8157 Dielsdorf,

Regierungsrat des Kantons Zürich, Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich,

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, Militärstrasse 36, 8021 Zürich.

Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Oktober 1994 (1P.608/1994).

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte mit Urteil vom 5. November 2002 (Nr. 41209/98) eine Individualbeschwerde von Josef Müller gutgeheissen und festgestellt hat, dass das enteignungsrechtliche Entschädigungsverfahren, welches zum bundesgerichtlichen Urteil vom 27. September 1997 (E.5/1991) führte, zu lange dauerte und mithin der Anspruch des Beschwerdeführers auf Beurteilung innert angemessener Frist im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt worden sei,

dass hierauf Josef Müller mit Eingabe vom 3. Januar 2003 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 27. September 1997 ersucht hat,

dass in diesem Gesuch unter anderem beantragt wird, es sei auch das Bundesgerichtsurteil 1P.608/1994 vom 17. Oktober 1994 zu Gunsten des Beschwerdeführers zu revidieren,

dass es im Verfahren 1P.608/1994 um die Gewährung bzw. Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege vor dem Zürcher Verwaltungsgericht ging und dieses Verfahren nicht Gegenstand des Urteils des Europäischen Gerichtshofs gebildet hat,

dass auf das Revisionsbegehren schon aus diesem Grunde nicht eingetreten werden kann,

dass hier nochmals auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann, der Gesuchsteller aber bei weiteren ähnlichen Begehren mit Kostenfolgen rechnen müsste,

im Verfahren nach Art. 143 Abs. 1 OG erkannt:

1. Auf das Revisionsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Bezirksrat Dielsdorf, dem Regierungsrat des Kantons Zürich und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Januar 2003

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Die Gerichtsschreiberin: