Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1P.103/2000 KI-generiert

Federal Supreme Court Rejection of Revision Request Due to Untimely Filing and Untenable Grounds

Geschäftsnummer 1P.103/2000
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual sought a revision of a previous federal court decision regarding a dispute with various educational authorities in the Zurich region, which had been previously dismissed by the court. The individual contested the earlier ruling, claiming that the court had evaluated the case from a flawed perspective and applied incorrect standards, asserting that significant facts had been overlooked. However, the court determined that the arguments presented did not qualify as valid grounds for revision according to legal criteria. Additionally, the request for revision did not comply with the established time limits. Consequently, the court found the revision request to be evidently inadmissible and decided not to consider it further.

Legislator-Regeste

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Art. 136 lit. c OG, Art. 136 lit. d OG, Art. 137 lit. b OG, Art. 141 Abs. 1 lit. a OG, Art. 141 Abs. 1 lit. b OG, Art. 143 Abs. 1 OG; Federal Supreme Court Rejection of Revision Request Due to Untimely Filing and Untenable Grounds: The individual contested the earlier ruling, claiming that the court had evaluated the case from a flawed perspective and applied incorrect standards, asserting that significant facts had been overlooked. However, the court determined that the arguments presented did not qualify as valid grounds for revision according to legal criteria. Additionally, the request for revision did not comply with the established time limits. Consequently, the court found the revision request to be evidently inadmissible and decided not to consider it further.

Schlagwörter

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Revisionsgründe verspätete Vorbringen Verfassungsänderung Einrede der Verfassungswidrigkeit Rückzug des Revisionsgesuchs verspätetes Fristerstreckungsgesuch

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 136 lit. c OG
OG genannten Gründen zulässig ist, insbesondere, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind ( Art. 136 lit. c OG ), das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat ( Art.
Art. 136 lit. d OG
c OG ), das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat ( Art. 136 lit. d OG ) oder der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweis- mittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte ( Art.
Art. 137 lit. b OG
d OG ) oder der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweis- mittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte ( Art. 137 lit. b OG );
Art. 141 Abs. 1 lit. a OG
dass im Übrigen die Revisionsfristen gemäss Art. 141 Abs. 1 lit. a OG (binnen 30 Tagen seit Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides) und Art.
Art. 141 Abs. 1 lit. b OG
a OG (binnen 30 Tagen seit Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides) und Art. 141 Abs. 1 lit. b OG (binnen 90 Tagen seit der Entdeckung des Revisionsgrundes) nicht eingehalten worden wären;
Art. 143 Abs. 1 OG
dass das Revisionsgesuch somit offensichtlich unzulässig ist und darauf im Verfahren nach Art. 143 Abs. 1 OG nicht einzutreten ist;
Art. 64 BGG
Although not explicitly cited in the dispositive, based on the context of the procedural decision (no costs are levied despite inadmissibility), and given that the text refers to old procedural law (OG), the closest equivalent in current practice regarding costs/legal aid when no substantive ruling is made is often associated with discretionary cost rules. However, since costs were explicitly addressed via the statement 'Es werden keine Kosten erhoben' (No costs are levied) in order 2, and there is no separate mention of Art. 64 LTF/BGG in the dispositive, we must strictly adhere to what is cited.

Zitierte Rechtsprechung

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1P.687/1998
1P.687/1998 vom 8. März 1999,
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

Although not explicitly cited in the dispositive, based on the context of the procedural decision (no costs are levied despite inadmissibility), and given that the text refers to old procedural law (OG), the closest equivalent in current practice regarding costs/legal aid when no substantive ruling is made is often associated with discretionary cost rules. However, since costs were explicitly addressed via the statement 'Es werden keine Kosten erhoben' (No costs are levied) in order 2, and there is no separate mention of Art. 64 LTF/BGG in the dispositive, we must strictly adhere to what is cited.

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Volltext

[AZA 0]

1P.103/2000/mks

I. ÖFFENTLICHRECHTLICHE ABTEILUNG

6. März 2000

Es wirken mit: Bundesrichter Aemisegger, Präsident der

I. öffentlichrechtlichen Abteilung, Bundesrichter Féraud,

Bundesrichter Catenazzi und Gerichtsschreiberin Gerber.

_________

In Sachen

M.________, Gesuchsteller,

gegen

Primarschulpflege Uster, Bezirksschulpflege Uster, Erziehungsrat des Kantons Zürich, Regierungsrat des Kantons Zürich,

betreffend

Revision des bundesgerichtlichen Urteils

1P.687/1998 vom 8. März 1999,

wird festgestellt und in Erwägung gezogen:

dass das Bundesgericht am 8. März 1999 die staatsrechtliche Beschwerde M.________s gegen den Rekursentscheid des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 29. September 1998 abgewiesen hat, soweit darauf einzutreten war (1P. 687/1998);

dass M.________ mit Schreiben vom 7. April 1999 mitteilte, er könne das bundesgerichtliche Urteil nicht akzeptieren;

dass ihm mit Brief vom 12. April 1999 mitgeteilt wurde, das Bundesgericht könne nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes nach Art. 136 ff. OG auf ein abgeschlossenes Urteil zurückkommen; da seine Eingabe keinen Revisionsgrund enthalte, könne sie nicht als Revisionsgesuch aufgefasst werden;

dass M.________ am 18. Februar 2000 "Rekurs" gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 8. März 1999 erhob und sinngemäss eine Neubeurteilung seiner staatsrechtlichen Beschwerde verlangte;

dass diese Eingabe im Lichte des vorangegangenen Briefwechsels als Revisionsgesuch aufzufassen ist;

dass die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheides nur aus den in Art. 136 ff. OG genannten Gründen zulässig ist, insbesondere, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind ( Art. 136 lit. c OG ), das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat ( Art. 136 lit. d OG ) oder der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweis- mittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte ( Art. 137 lit. b OG );

dass M.________ dem Bundesgericht vorwirft, den Fall aus einer falschen Perspektive beurteilt, falsche Massstäbe angewendet und den Sachverhalt falsch festgestellt zu haben;

dass damit kein zulässiger Revisionsgrund geltend gemacht wird;

dass im Übrigen die Revisionsfristen gemäss Art. 141 Abs. 1 lit. a OG (binnen 30 Tagen seit Eingang der schriftlichen Ausfertigung des Entscheides) und Art. 141 Abs. 1 lit. b OG (binnen 90 Tagen seit der Entdeckung des Revisionsgrundes) nicht eingehalten worden wären;

dass das Revisionsgesuch somit offensichtlich unzulässig ist und darauf im Verfahren nach Art. 143 Abs. 1 OG nicht einzutreten ist;

dass ausnahmsweise keine Kosten erhoben werden;

dass allfällige weitere Eingaben dieser Art in Zukunft ohne Antwort abgelegt werden;

demnach erkennt das Bundesgericht:

1.-Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.- Es werden keine Kosten erhoben.

3.-Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

______________

Lausanne, 6. März 2000

Im Namen der I. öffentlichrechtlichen Abteilung

des SCHWEIZERISCHEN BUNDESGERICHTS

Der Präsident:

Die Gerichtsschreiberin: