Correction of Clerical Error in Federal Supreme Court Judgment Regarding Planning Approval Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for correction related to a previous judgment by a federal court regarding a permit for a construction project affecting several land parcels. The heirs’ community submitted a correction request, claiming that a specific error regarding the numbering of decision points in the ruling needed to be rectified. They asserted that the decision referred to a non-existent point and that the relevant point in their appeal was inaccurately listed. The federal court acknowledged that the appellants' claims were valid and agreed to amend its earlier ruling accordingly. Additionally, it decided that no costs would be incurred for this correction process.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 129 BGG, Art. 66 al. 2 BGG, Art. 68 BGG; Correction of Clerical Error in Federal Supreme Court Judgment Regarding Planning Approval Costs: The heirs’ community submitted a correction request, claiming that a specific error regarding the numbering of decision points in the ruling needed to be rectified. They asserted that the decision referred to a non-existent point and that the relevant point in their appeal was inaccurately listed. The federal court acknowledged that the appellants' claims were valid and agreed to amend its earlier ruling accordingly. Additionally, it decided that no costs would be incurred for this correction process.
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KI-generiertUsed as the basis for rectifying the previous judgment based on the correction request.
Cited implicitly as no costs are imposed for the correction procedure.
Used to award compensation to the applicants from the Federal Court treasury for the correction proceedings.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1G_5/2012
Urteil vom 29. August 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Merkli, Eusebio,
Gerichtsschreiberin Gerber.
Verfahrensbeteiligte
Erbengemeinschaft A.________, bestehend aus:
1. B.________,
2. C.________,
3. D.________,
Gesuchsteller, alle vertreten durch Rechtsanwalt
Stefan Keiser,
gegen
Bundesamt für Strassen,
Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation,
Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I.
Gegenstand
Berichtigungsgesuch betreffend das Urteil vom 19. Juni 2012 des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_74/2012.
Erwägungen:
Mit Urteil 1C_74/2012 vom 19. Juni 2012 hiess das Bundesgericht die Beschwerde der Erbengemeinschaft A.________ gegen das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) teilweise gut und änderte Dispositiv-Ziff. 8 der Plangenehmigung Nr. 533-331 vom 16. Februar 2011 in dem Sinne, dass allfällige erhebliche Mehrkosten zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte bei der Überbauung der Parzellen Nrn. 1386, 2388 und 2390 Grundbuch Alpnach vom Bund (ASTRA) zu tragen seien.
Am 17. Juli 2012 reichten die Mitglieder der Erbengemeinschaft A.________ (im Folgenden: die Gesuchsteller) ein Berichtigungsgesuch ein. Sie machen geltend, das Dispositiv der Plangenehmigung des UVEK umfasse nur sieben Ziffern; die Einsprache der Gesuchsteller werde in Ziff. 6 (nicht 8) behandelt. Bei der in Ziff. 1 des Urteils vom 19. Juni 2012 erwähnten Ziff. 8 handle es sich somit um einen Redaktionsfehler: Richtigerweise müsse Ziff. 6 geändert werden, nicht die (nicht existierende) Ziff. 8.
Dem ASTRA und dem UVEK wurde Gelegenheit gegeben, sich zum Berichtigungsgesuch zu äussern.
Die Ausführungen der Gesuchsteller treffen zu, weshalb das Urteil 1C_74/2012 antragsgemäss zu berichtigen ist.
Hierfür sind keine Kosten zu erheben. Den Beschwerdeführern ist für die Kosten des Berichtigungsverfahrens eine Entschädigung aus der Bundesgerichtskasse zuzusprechen (ELISABETH ESCHER, Basler Kommentar zum BGG, 2. Auflage, N. 7 zu Art. 129 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Dispositiv-Ziff. 1 des Urteils des Bundesgerichts 1C_74/2012 vom 19. Juni 2012 wird wie folgt berichtigt:
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Dispositiv-Ziff. 6 der Plangenehmigung Nr. 533-331 vom 16. Februar 2011 wird wie folgt geändert: "Allfällige erhebliche Mehrkosten zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte bei der Überbauung der Parzellen Nrn. 1386, 2388 und 2390 Grundbuch Alpnach sind vom Bund (ASTRA) zu tragen. Im Übrigen ist die Einsprache der Erbengemeinschaft Paul Fischer sel. vom 8. Mai 2010 abzuweisen".
Im Übrigen wird die Beschwerde abgewiesen.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Die Gesuchsteller werden für das Berichtigungsverfahren aus der Bundesgerichtskasse mit Fr. 500.-- entschädigt.
4. Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, dem Bundesamt für Strassen, dem Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation sowie dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. August 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Aemisegger
Die Gerichtsschreiberin: Gerber