Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_9/2022 KI-generiert

Inadmissible Revision Petition Against Dismissals of Detention Challenges

Geschäftsnummer 1F_9/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual submitted a request for revision to the Swiss Federal Tribunal, challenging the non-admittance decisions on two earlier appeals concerning their detention release and the termination of early enforcement measures due to insufficient reasoning. However, the revision request failed to specify which of the two prior court verdicts it pertained to, and lacked the necessary grounds for revision under the relevant legal articles. As a result, the court decided not to proceed with the revision request and chose not to impose any costs on the applicant.

Legislator-Regeste

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Art. 127 BGG; Inadmissible Revision Petition Against Dismissals of Detention Challenges: However, the revision request failed to specify which of the two prior court verdicts it pertained to, and lacked the necessary grounds for revision under the relevant legal articles. As a result, the court decided not to proceed with the revision request and chose not to impose any costs on the applicant.

Schlagwörter

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strafrechtliches Revisionsgesuch Revisionsgründe Haftgrund gesetzliche Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Asylrevision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal did not enter upon the revision request without exchange of written submissions based on this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_9/2022

Urteil vom 8. März 2022

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Bundesrichter Chaix,

Bundesrichterin Jametti,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4500 Solothurn,

Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer,

Amthaus 1, Postfach 157, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_397/2021 vom 23. September 2021 und 1B_453/2021 vom 25. August 2021.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil 1B_453/2021 vom 25. August 2021 und mit Urteil 1B_397/2021 vom 23. September 2021 je auf eine Beschwerde von A.________ in Sachen Haftentlassung bzw. Abbruch des vorzeitigen Massnahmenvollzugs mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten ist;

dass A.________ mit Eingabe vom 2. März 2022 um Revision ersucht, ohne indessen anzugeben, gegen welches der beiden erwähnten Bundesgerichtsurteile sich das Gesuch richten sollte;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass der Gesuchsteller in seiner Begründung den Wortlaut der Bestimmungen von Art. 410 Abs. 1 lit. a, b und c StPO und Art. 122 lit. a, b und c BGG wiedergibt;

dass der Gesuchsteller damit nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern die beiden bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheide oder eines von ihnen an einem Revisionsgrund leiden sollte;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass ausnahmsweise auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann;

dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. März 2022

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli