Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_9/2010 KI-generiert

Request for Revision of Sequestration Judgment Rejected

Geschäftsnummer 1F_9/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual submitted a revision request to the Swiss Federal Tribunal seeking to overturn a previous decision made on March 11, 2010, regarding the confiscation of vehicles. The initial complaint was filed against a ruling from the Solothurn Cantonal Court's Appeals Chamber. However, the individual did not specify any legal grounds for the revision, merely expressing general dissatisfaction with the original ruling, which is insufficient for a revision according to Swiss law. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the revision request without further exchange of documents, indicating that future submissions on this matter would be disregarded.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Request for Revision of Sequestration Judgment Rejected: The initial complaint was filed against a ruling from the Solothurn Cantonal Court's Appeals Chamber. However, the individual did not specify any legal grounds for the revision, merely expressing general dissatisfaction with the original ruling, which is insufficient for a revision according to Swiss law. Consequently, the Tribunal decided not to entertain the revision request without further exchange of documents, indicating that future submissions on this matter would be disregarded.

Schlagwörter

KI-generiert
Revision eines Entscheids Rückzug des Revisionsgesuchs Einrede der Verfassungswidrigkeit Sequestration gesetzliche Voraussetzungen Anfechtungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 127 BGG

Used to decide not to enter upon the revision application without exchange of briefs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the applicant based on the outcome of the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_9/2010

Urteil vom 11. Mai 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Aemisegger, Eusebio,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Barfüssergasse 28, 4502 Solothurn,

Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, Amthaus 1, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts 1B_54/2010 vom 11. März 2010.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 11. März 2010 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ gegen einen am 9. Februar 2010 betreffend Beschlagnahme von Fahrzeugen ergangenen Entscheid der Beschwerdekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1B_54/2010).

Mit Revisionsgesuch vom 19. April 2010 beantragt X.________, das bundesgerichtliche Urteil vom 11. März 2010 sei aufzuheben.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.

Der Gesuchsteller kritisiert das am 11. März 2010 ergangene Urteil ganz allgemein. Er unterlässt es allerdings dabei, sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen, auf die er bereits in früheren Verfahren hingewiesen worden ist. Was er in seinem Revisionsgesuch vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Der Gesuchsteller wäre gehalten gewesen, in seiner Eingabe einen Revisionsgrund darzulegen, was er indes unterlassen hat. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.

3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach wird erkannt:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Mai 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp