Applicant v. Federal Supreme Court (Revision based on Alleged Judicial Bias)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a revision request submitted by an individual regarding a previous decision made by the Federal Court that declined to examine a complaint against a ruling issued by a higher court in Zurich. The individual argues that the judge involved in the case was biased and that their earlier disqualification requests were unfairly ignored. However, the court did not find sufficient grounds for the revision, stating that criticisms regarding the legal evaluations of the prior judgment are not valid in revision proceedings. As a result, the court chose not to consider the revision request and imposed court costs on the individual.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 121 ff. BGG; Applicant v. Federal Supreme Court (Revision based on Alleged Judicial Bias): The individual argues that the judge involved in the case was biased and that their earlier disqualification requests were unfairly ignored. However, the court did not find sufficient grounds for the revision, stating that criticisms regarding the legal evaluations of the prior judgment are not valid in revision proceedings. As a result, the court chose not to consider the revision request and imposed court costs on the individual.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the legal basis for the revision procedure itself, although the application was ultimately not entered into.
Cited in the reasoning to justify not entering into the merits of the revision application without an exchange of briefs.
Applied to order the applicant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_8/2007 /ggs
Urteil vom 11. Juli 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Aeschlimann, Eusebio,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Franz Bollinger, Oberrichter, Obergericht des Kantons Zürich, Hirschengraben 13, Postfach, 8023 Zürich,
Gesuchsgegner,
Stadtrichteramt Zürich, Gotthardstrasse 62, Postfach, 8022 Zürich,
Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, Hirschengraben 13, Postfach, 8023 Zürich,
Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Hirschengraben 13, Postfach, 8023 Zürich.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 11. Juni 2007 (1B_86/2007).
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Mit Urteil vom 11. Juni 2007 trat das Bundesgericht auf eine von X.________ gegen einen am 26. März 2007 ergangenen Beschluss der II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich der Sache nach erhobene Beschwerde in Strafsachen nicht ein (Verfahren 1B_86/2007).
Mit Revisionsgesuch vom 7. Juli 2007 beantragt X.________, das Urteil sei aufzuheben.
2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.
Der Gesuchsteller macht in erster Linie geltend, das angefochtene Urteil sei von Bundesrichter Aemisegger gefällt worden, obwohl er diesen ihm schlecht gesinnten Richter schon wiederholt abgelehnt habe. Damit beruft er sich der Sache nach auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG . Er unterlässt es jedoch, sein Ablehnungsbegehren konkret zu begründen. Im blossen Umstand, dass der genannte Richter schon an Urteilen mitwirkte, die nicht zu Gunsten des Gesuchstellers lauteten, ist praxisgemäss kein Ablehnungsgrund zu erblicken (s. schon BGE 105 Ib 301 ff., vgl. zudem 114 Ia 50 ff. und 153 ff.), wie dem Gesuchsteller bereits wiederholt mitgeteilt worden ist.
Was der Gesuchsteller darüber hinaus vorbringt, erschöpft sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören.
Auf das Revisionsgesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 121 ff. BGG :
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Stadtrichteramt Zürich sowie dem Obergericht des Kantons Zürich, I. und II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Juli 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: