Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_51/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Revision Based on Insufficient Statutory Grounds

Geschäftsnummer 1F_51/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person submitted a request for revision to the Swiss Federal Tribunal, aiming to challenge a previous decision dated October 16, 2019. The original complaint had been deemed groundless by the Bern Regional Public Prosecutor's Office, and consequently, their request for free legal aid was denied by the Cantonal Supreme Court of Bern. The Federal Tribunal had previously decided not to proceed with the applicant's appeal because it lacked sufficient reasoning as per Article 42(2) BGG. In the revision request filed on November 14, 2019, the applicant did not reference any specific legal grounds for revision under Articles 121 and following BGG, instead broadly criticizing the Federal Tribunal’s decision.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Revision Based on Insufficient Statutory Grounds: The original complaint had been deemed groundless by the Bern Regional Public Prosecutor's Office, and consequently, their request for free legal aid was denied by the Cantonal Supreme Court of Bern. The Federal Tribunal had previously decided not to proceed with the applicant's appeal because it lacked sufficient reasoning as per Article 42(2) BGG. In the revision request filed on November 14, 2019, the applicant did not reference any specific legal grounds for revision under Articles 121 and following BGG, instead broadly criticizing the Federal Tribunal’s decision.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Kognitionsbeschränkung Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege mangelnder Befangenheitsbeweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used because the Tribunal decided not to enter a decision on the revision request without an exchange of written submissions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs are to be charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_51/2019

Urteil vom 29. November 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Bundesrichter Merkli, Muschietti,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Verfahrensleitung, Hochschulstrasse 17, 3012 Bern,

Gegenstand

Gesuchsgegner.

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 16. Oktober 2019 (1B_461/2019 (Verfügung BK 19 345 MOR)).

In Erwägung,

dass die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Bern mit Verfügung vom 27. August 2019 die Beschwerde von A.________ gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland als aussichtslos beurteilte und deshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 16. Oktober 2019 (1B_461/2019) auf eine von A.________ gegen die Verfügung der Beschwerdekammer in Strafsachen vom 27. August 2019 erhobene Beschwerde mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eintrat;

dass A.________ mit einer als "Opposition et recours" bezeichneten Eingabe vom 14. November 2019 das bundesgerichtliche Urteil 1B_461/2019 vom 16. Oktober 2019 beanstandete und damit sinngemäss um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1B_461/2019 ersuchte;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass der Gesuchsteller sich auf keinen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) beruft, sondern - soweit überhaupt verständlich - das bundesgerichtliche Urteil ganz allgemein kritisiert;

dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid vom 16. Oktober 2019 an einem Revisionsgrund leiden sollte;

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass sich das Bundesgericht vorbehält, künftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, Verfahrensleitung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. November 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli