Revision Request Regarding Refusal of Free Legal Representation Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed a request for the revision of a previous decision made by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed her earlier application for free legal assistance. The individual claimed that her partner had prepared various court documents on her behalf, which she argued constituted grounds for revision. However, the Federal Tribunal found that she did not adequately demonstrate any legal basis for her revision request. Consequently, the court resolved to dismiss the revision request and the subsequent plea for free legal representation, though it exceptionally decided not to impose court fees.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Revision Request Regarding Refusal of Free Legal Representation Dismissed: The individual claimed that her partner had prepared various court documents on her behalf, which she argued constituted grounds for revision. However, the Federal Tribunal found that she did not adequately demonstrate any legal basis for her revision request. Consequently, the court resolved to dismiss the revision request and the subsequent plea for free legal representation, though it exceptionally decided not to impose court fees.
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KI-generiertApplied to dispense with obtaining statements from the involved authorities regarding the revision application.
Cited in the dispositive regarding the waiver of court costs.
The Tribunal waived the collection of court fees because the revision application was hopeless from the outset.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_5/2013
Urteil vom 10. Juni 2013
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Merkli, Chaix,
Gerichtsschreiber Forster.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchstellerin,
gegen
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich ,
vertreten durch die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_45/2012 vom 8. Juni 2012.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 8. Juni 2012 eine Beschwerde von X.________ gegen die Abweisung ihres Gesuches um unentgeltliche Rechtsverbeiständung abwies (Verfahren 1B_45/2012);
dass X.________ mit Eingabe vom 28. Januar 2013 ein Revisionsgesuch gegen das genannte Bundesgerichtsurteil eingereicht hat;
dass das Bundesgericht bei Einstimmigkeit in Dreierbesetzung und mit summarischer Begründung über die Abweisung offensichtlich unbegründeter Beschwerden entscheidet ( Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG ) und diese Verfahrensregelung auch für Revisionsgesuche ( Art. 121-128 BGG ) sinngemäss gilt;
dass die Gesuchstellerin appellatorische materielle Rügen in der bereits rechtskräftig beurteilten Sache vorbringt;
dass sie zwar geltend macht, ihr Lebenspartner habe diverse (von ihr unterzeichnete) Prozesseingaben verfasst, dass damit ein gesetzlicher Revisionsgrund ( Art. 121-123 BGG ) aber offensichtlich weder dargelegt, noch erfüllt ist;
dass offen bleiben kann, ob die gesetzlichen Voraussetzungen für ein Eintreten auf das Revisionsgesuch gegeben wären;
dass bei dieser Sachlage bei den verfahrensbeteiligten Behörden keine Stellungnahmen einzuholen sind ( Art. 127 BGG );
dass das Revisionsgesuch abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann;
dass das von der Gesuchstellerin erhobene Begehren um unentgeltliche Prozessführung zwar ebenfalls abzuweisen ist (da das Revisionsgesuch zum Vornherein aussichtslos war), auf die Erhebung von Gerichtskosten hier jedoch - ausnahmsweise - nochmals verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann.
2. Das Begehren um unentgeltliche Prozessführung wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Juni 2013
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Forster