Revision Dismissal for Lack of Statutory Grounds in Naturalization Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision made by an individual regarding a previous decision by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed their complaint about the annulment of a facilitated naturalization process. The individual filed the revision request after the tribunal's ruling in early January 2011, arguing against the legal reasoning of the original decision. However, the tribunal noted that the individual did not reference any specific statutory grounds for revision as required, and consequently decided not to consider the request. The tribunal also indicated that future submissions related to this matter would be disregarded without a response, and the individual was ordered to cover the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 121 ff. BGG; Revision Dismissal for Lack of Statutory Grounds in Naturalization Case: The individual filed the revision request after the tribunal's ruling in early January 2011, arguing against the legal reasoning of the original decision. However, the tribunal noted that the individual did not reference any specific statutory grounds for revision as required, and consequently decided not to consider the request. The tribunal also indicated that future submissions related to this matter would be disregarded without a response, and the individual was ordered to cover the court costs.
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KI-generiertThe Federal Tribunal did not enter upon the revision application because the applicant failed to invoke one of the statutory grounds for revision (Art. 121 ff. BGG) in the dispositive.
Used to justify the decision not to enter upon the application without written exchange of briefs (Schriftenwechsel).
Applied to order the applicant to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_4/2011
Urteil vom 18. Februar 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Raselli, Merkli,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Bundesamt für Migration, Sektion Einbürgerungen, Quellenweg 6, 3003 Bern,
Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, Postfach, 3000 Bern 14.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_452/2010 vom 4. Januar 2011.
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 4. Januar 2011 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ betreffend Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1C_452/2010).
Mit Revisionsgesuch vom 8. Februar (Postaufgabe: 11. Februar) 2011 beantragt X.________ der Sache nach, das bundesgerichtliche Urteil vom 4. Januar 2011 sei aufzuheben.
2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.
Der Gesuchsteller kritisiert das genannte bundesgerichtliche Urteil ganz allgemein. Er unterlässt es allerdings dabei, sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen, auf die er gemäss Schreiben vom 28. Januar 2011 hingewiesen worden ist. Was er in seinem Revisionsgesuch vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Der Gesuchsteller wäre gehalten gewesen, in seiner Eingabe einen Revisionsgrund darzulegen, was er indes unterlassen hat. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach wird erkannt:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Bundesamt für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Februar 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Fonjallaz Bopp