Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_39/2018 KI-generiert

Revision Request vs. Missed Appeal Deadline

Geschäftsnummer 1F_39/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A petitioner filed a request for revision of a Swiss Federal Tribunal decision related to the Self-Determination Initiative referendum held on November 25, 2018. Previously, the Federal Tribunal had not admitted the complaint filed directly with it on November 20, 2018, because the petitioner should have first lodged a voting complaint with the cantonal government. The Tribunal subsequently referred the case to the Zurich Cantonal Government. On November 28, 2018, the Zurich Cantonal Government did not admit the complaint either, and informed the petitioner that he had five days to appeal to the Federal Tribunal. The petitioner then sought a revision of the Federal Tribunal’s decision from November 21, 2018, citing specific grounds, but his request was considered untimely and procedurally inadmissible. Consequently, he was responsible for the associated court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 127 BGG, Art. 100 Abs. 3 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Request vs. Missed Appeal Deadline: Previously, the Federal Tribunal had not admitted the complaint filed directly with it on November 20, 2018, because the petitioner should have first lodged a voting complaint with the cantonal government. The Tribunal subsequently referred the case to the Zurich Cantonal Government. On November 28, 2018, the Zurich Cantonal Government did not admit the complaint either, and informed the petitioner that he had five days to appeal to the Federal Tribunal. The petitioner then sought a revision of the Federal Tribunal’s decision from November 21, 2018, citing specific grounds, but his request was considered untimely and procedurally inadmissible. Consequently, he was responsible for the associated court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Fristversäumnis Revisionsgründe Verwirkung des Revisionsgesuchs Verspätungsausschluss verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Petitionsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 127 BGG

Used to justify the decision not to proceed with the revision request without written submissions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose the court costs on the applicant based on the outcome of the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_39/2018

Urteil vom 14. Dezember 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Bundesrichter Fonjallaz, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Stephan Amacker,

Gesuchsteller,

gegen

Bundeskanzlei, Bundeshaus West, 3003 Bern,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_613/2018 vom 21. November 2018.

Erwägungen:

1. Im Zusammenhang mit der Volksabstimmung vom 25. November 2018 betreffend die Selbstbestimmungsinitiative erhob Stephan Amacker mit Eingabe vom 20. November 2018 Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses trat mit Urteil 1C_613/2018 vom 21. November 2018 auf die Beschwerde nicht ein, da der Beschwerdeführer vorgängig seiner Beschwerde ans Bundesgericht Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung zu führen habe, und überwies die Beschwerde zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Zürich.

Mit Beschluss vom 28. November 2018 trat der Regierungsrat des Kantons Zürich auf die Beschwerde von Stephan Amacker nicht ein. In seiner Rechtsmittelbelehrung wies der Regierungsrat Stephan Amacker darauf hin, dass gegen den regierungsrätlichen Beschluss innert fünf Tagen, von der Zustellung an gerechnet, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht erhoben werden könne.

2. Stephan Amacker verlangt mit Eingabe vom 11. Dezember 2018 Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1C_613/2018 vom 21. November 2018. Er beruft sich dabei auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d BGG .

Das Bundesgericht ist im beanstandeten Urteil in Anwendung von Art. 77 und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte auf die beim ihm direkt eingereichte Beschwerde nicht eingetreten. Inwiefern dieses Urteil an den geltend gemachten Revisionsgründen leiden sollte, ist nicht ersichtlich. Somit ist ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten.

3. Der Gesuchsteller hätte die von ihm im vorliegenden Revisionsgesuch behaupteten Unregelmässigkeiten der Abstimmung in einer Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 28. November 2018 innert fünf Tagen seit Zustellung beim Bundesgericht vorbringen können ( Art. 100 Abs. 3 lit. b BGG ). Dieser Beschluss ist ihm am 29. November 2018 zugestellt worden. Die vorliegende Eingabe vom 11. Dezember 2018 wäre verspätet, weshalb sich eine Umdeutung des Revisionsgesuchs in eine Beschwerde gegen den regierungsrätlichen Beschluss erübrigt.

4. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Bundeskanzlei und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Dezember 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli