Application for Revision Regarding Swiss Assistance Order Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision submitted by two individuals against a prior decision made by the Swiss Federal Tribunal regarding an earlier ruling that upheld the Chur Public Prosecutor's Office's compliance with a mutual legal assistance request from the Dortmund Prosecutor's Office. The complaint arose from the Chur Office's order to release various bank documents and evidence. Previous appeals from the individuals were dismissed, and their latest revision request was deemed inadequate in demonstrating a valid basis for revision. Consequently, the tribunal decided to not entertain the request and indicated that no court costs would be imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Application for Revision Regarding Swiss Assistance Order Dismissed: The complaint arose from the Chur Office's order to release various bank documents and evidence. Previous appeals from the individuals were dismissed, and their latest revision request was deemed inadequate in demonstrating a valid basis for revision. Consequently, the tribunal decided to not entertain the request and indicated that no court costs would be imposed.
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KI-generiertThe Tribunal decided not to levy court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_38/2011
Urteil vom 12. Dezember 2011
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Aemisegger, Reeb,
Gerichtsschreiber Härri.
1. Verfahrensbeteiligte
X.________,
2. Y.________,
Gesuchsteller,
gegen
Untersuchungsrichteramt Chur, Sennhofstrasse 17, 7001 Chur.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 8. November 2011 des Schweizerischen Bundesgerichts 1F_28/2011.
Erwägungen:
1. Mit Schlussverfügung vom 11. Oktober 2010 entsprach das Untersuchungsrichteramt Chur einem Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Dortmund und ordnete die Herausgabe verschiedener Bankunterlagen und Beweismittel an die ersuchende Behörde an.
Auf die von X.________, Y.________ und Z.________ dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) am 19. Januar 2011 nicht ein.
Auf die von X.________, Y.________ und Z.________ hiergegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat das Bundesgericht mit Urteil vom 23. März 2011 (1C_39/2011) nicht ein.
Auf das von X.________ und Y.________ gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 23. März 2011 eingereichte Revisionsgesuch trat das Bundesgericht am 8. November 2011 nicht ein (1F_28/2011).
2. Mit Eingabe vom 28. November 2011 stellen X.________ und Y.________ erneut ein Revisionsgesuch.
Was sie vorbringen, ist offensichtlich ungeeignet, einen Revisionsgrund nach Art. 121 ff. BGG darzutun. Aufgrund ihrer Ausführungen wird keinerlei Revisionsbedarf erkennbar. Auf das Gesuch kann deshalb nicht eingetreten werden (vgl. ELISABETH ESCHER, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 5 zu Art. 127 BGG ).
Weitere Eingaben der Gesuchsteller in der vorliegenden Sache werden formlos abgelegt.
3. Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, dem Untersuchungsrichteramt Chur und dem Bundesstrafgericht, II. Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Dezember 2011
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Härri