Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_36/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal to Review International Legal Assistance Decision Upheld on Procedural Grounds

Geschäftsnummer 1F_36/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, two individuals filed a complaint against the release of witness interrogation protocols in a simplified legal assistance procedure to Slovenia. The complaint was dismissed by the Federal Criminal Court, which cited a lack of standing and deemed the complaint untimely. Subsequent efforts by the individuals to appeal this decision were also rejected by the Federal Tribunal, which noted that the appeal did not meet the specified justification requirements and did not present a significant case. As a result, the Tribunal opted not to consider the appeal further, ultimately holding the individuals responsible for the court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 84 BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Review International Legal Assistance Decision Upheld on Procedural Grounds: The complaint was dismissed by the Federal Criminal Court, which cited a lack of standing and deemed the complaint untimely. Subsequent efforts by the individuals to appeal this decision were also rejected by the Federal Tribunal, which noted that the appeal did not meet the specified justification requirements and did not present a significant case. As a result, the Tribunal opted not to consider the appeal further, ultimately holding the individuals responsible for the court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Revisionsgründe Beschwerdelegitimation Verfahrensüberprüfung materielle Überprüfung stichhaltige Gründe Asylrevision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning, but the non-admission in order 1 implies the application of the procedural rule for inadmissibility.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Mentioned implicitly as a possible criterion for rejection, but not explicitly cited in the final order.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

The basis for ordering the applicants to pay the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_36/2014

Urteil vom 23. September 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Karlen, Eusebio,

Gerichtsschreiber Härri.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

handelnd durch C.________,

dieser vertreten durch B.________,

2. B.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich , Gartenhofstrasse 17, Postfach 9680, 8036 Zürich,

Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer , Casella postale 2720, 6501 Bellinzona.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Bundesgerichts 1C_370/2014 vom 14. August 2014.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 17. Juli 2014 erhoben A.________ und B.________ im Rahmen eines Rechtshilfeverfahrens Beschwerde gegen die Herausgabe von Zeugeneinvernahmeprotokollen im vereinfachten Verfahren an Slowenien.

Am 25. Juli 2014 trat das Bundesstrafgericht (Beschwerdekammer) darauf nicht ein. Es verneinte die Beschwerdelegitimation. Zudem erachtete es die Beschwerde als verspätet.

Auf die von A.________ und B.________ hiergegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat der bundesgerichtliche Einzelrichter mit Urteil vom 14. August 2014 (1C_370/2014) nicht ein, da die Beschwerde den Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügte und zudem offensichtlich kein besonders bedeutender Fall im Sinne von Art. 84 BGG vorlag (E. 5).

2. A.________ und B.________ ersuchen um Revision des Urteils des bundesgerichtlichen Einzelrichters.

Es wurde kein Schriftenwechsel durchgeführt.

3. Auch bei einem Revisionsgesuch gelten die Begründungsanforderungen nach Art. 42 Abs. 2 BGG (Urteil 5F_9/2009 vom 2. Februar 2010 E. 5 mit Hinweis).

Die Gesuchsteller genügen diesen erneut nicht. Sie zählen (S. 3) lediglich Revisionsgründe nach Art. 121 f. BGG auf, legen aber nicht nachvollziehbar dar, weshalb diese gegeben sein sollen.

Schon deshalb kann auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden und es kann offen bleiben, ob dieses nicht auch als rechtsmissbräuchlich ( Art. 42 Abs. 7 BGG ) hätte beurteilt werden müssen.

Das Bundesgericht behält sich vor, weitere Eingaben der Gesuchsteller in der vorliegenden Sache formlos abzulegen.

4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens tragen die Gesuchsteller die Kosten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftbarkeit für den gesamten Betrag je zur Hälfte auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, und dem Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. September 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Härri