Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_35/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Revision Rejected for Lack of Valid Grounds

Geschäftsnummer 1F_35/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who submitted a request for revision of a Swiss Federal Tribunal decision dated July 27, 2021, which dismissed his complaint against a resolution by the Higher Court of the Canton of Solothurn. The dismissal was based on the complaint being insufficiently substantiated according to legal requirements. The individual later sought a revision of this decision, claiming he had adequately justified his complaint with extensive documentation, and requested legal aid. However, the Tribunal did not admit the revision request, indicating that the individual did not present any valid grounds for revision as per the conditions outlined in the Swiss Federal Tribunal Act. The Tribunal also decided not to charge any costs, rendering his request for legal aid irrelevant.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Revision Rejected for Lack of Valid Grounds: The dismissal was based on the complaint being insufficiently substantiated according to legal requirements. The individual later sought a revision of this decision, claiming he had adequately justified his complaint with extensive documentation, and requested legal aid. However, the Tribunal did not admit the revision request, indicating that the individual did not present any valid grounds for revision as per the conditions outlined in the Swiss Federal Tribunal Act. The Tribunal also decided not to charge any costs, rendering his request for legal aid irrelevant.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Einrede der Verfassungswidrigkeit ungenügende Rechtsschrift Verfassungsänderung Sachverhaltsirrtum Kognitionsbeschränkung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of costs upon the petitioner.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_35/2021

Urteil vom 11. November 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Bundesrichter Haag, Müller,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28, 4500 Solothurn,

Obergericht des Kantons Solothurn,

Beschwerdekammer,

Amthaus 1, Postfach 157, 4502 Solothurn.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 27. Juli 2021 (1B_370/2021, Beschluss BKBES.2021.51)).

Erwägungen:

1. Mit Urteil 1B_370/2021 vom 27. Juli 2021 trat das Bundesgericht auf eine Beschwerde von A.________ gegen einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Solothurn vom 7. Juni 2021 nicht ein mit der Begründung, sie sei offenkundig nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Weise begründet.

Mit Revisionsgesuch vom 28. September 2021 beantragt A.________, das Urteil 1B_370/2021 aufzuheben. Er ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.

Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.

2. Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind ( Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ). Die Revision kann auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess ( Art. 121 lit. c BGG ) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte ( Art. 121 lit. d BGG ).

Der Gesuchsteller wirft dem Bundesgericht im Wesentlichen "Rechtsverweigerung" vor, weil er entgegen den Ausführungen im angefochtenen Urteil seine Beschwerde auf über 40 Seiten sachlich begründet und mit 20 Beweisdokumenten belegt habe. Damit kritisiert er indessen die rechtliche Würdigung des Bundesgerichts, die seine Beschwerde als den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht entsprechend beurteilte. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten, weil der Gesuchsteller keine Revisionsgründe nennt. Er wird zudem darauf hingewiesen, dass weitere Eingaben in dieser Sache, die keine Revisionsgründe enthalten, unbeantwortet abgelegt würden.

Auf eine Kostenauflage an den Gesuchsteller ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Damit wird sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinfällig.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn und dem Obergericht des Kantons Solothurn, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Störi