Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_34/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Revision Application Regarding Ex Post Facto Building Permit and Shed Removal

Geschäftsnummer 1F_34/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual submitted a request to the Swiss Federal Tribunal to revise a previous ruling regarding a construction application and the dismantling of certain structures, which had been rejected by the Tribunal in August 2016. The individual argued that the Tribunal failed to address a specific request for a temporary construction permit and contended that significant facts were overlooked in the prior judgment. However, the Tribunal found that the request had indeed been considered and subsequently denied, and the claim of overlooked facts lacked sufficient substantiation. As a result, the revision request was dismissed without further proceedings.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 121 lit. c BGG, Art. 24 RPG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Revision Application Regarding Ex Post Facto Building Permit and Shed Removal: The individual argued that the Tribunal failed to address a specific request for a temporary construction permit and contended that significant facts were overlooked in the prior judgment. However, the Tribunal found that the request had indeed been considered and subsequently denied, and the claim of overlooked facts lacked sufficient substantiation. As a result, the revision request was dismissed without further proceedings.

Schlagwörter

KI-generiert
Revisionsgründe Baubewilligung provisorische Bewilligung Raumplanungsgesetz Abschiebung Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 al. 1 let. a LTF

This provision is not explicitly present in the provided dispositive, but the question asks for provisions actually used in the final orders. Based *only* on the dispositive (points 1-4), the relevant procedural/merits articles are 121 BGG (though ruling negatively) and cost articles.

Art. 121 lit. d BGG

Cited in the reasoning regarding the alleged ground for revision based on overlooked facts, although this ground was ultimately dismissed.

Art. 121 lit. c BGG

Cited to confirm that the alleged ground for revision (unaddressed application) is not met.

Art. 127 BGG

Cited as the procedural basis for deciding the revision application without written submissions.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited to justify not entering into the merits of the second point of the application.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited to rule on the non-imposition of court costs.

Art. 68 Abs. 1-3 BGG

Cited to rule on the non-award of party compensation.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_34/2016

Urteil vom 14. Oktober 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Karlen, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Dold.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

vertreten durch B.________,

gegen

Gemeinderat Schneisingen,

Regierungsrat des Kantons Aargau,

vertreten durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau,

Abteilung für Baubewilligungen,

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_254/2016 vom 24. August 2016.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 24. August 2016 hat das Bundesgericht eine Beschwerde von A.________ betreffend ein nachträgliches Baugesuch und den Rückbau eines Holzschopfs und eines Baucontainers abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist (Verfahren 1C_254/2016).

2.

2.1. Mit Schreiben vom 26. September 2016 ersucht A.________ das Bundesgericht, das Urteil vom 24. August 2016 aufzuheben. Zudem beantragt er, es seien vorsorgliche Massnahmen anzuordnen.

2.2. Die Aufhebung oder Abänderung eines Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes nach Art. 121 ff. BGG möglich.

2.3. Der Gesuchsteller macht zum einen geltend, er habe dem Bundesgericht beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau aufzuheben und die kantonalen Behörden anzuweisen, ihm eine provisorische Bewilligung gemäss § 15a des Gesetzes des Kantons Aargau vom 19. Januar 1993 über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG; SAR 713.100) zu erteilen. Dieser Antrag sei unbeurteilt geblieben.

Gemäss Art. 121 lit. c BGG kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind. Der erwähnte Antrag blieb jedoch nicht unbeurteilt. Das Bundesgericht wies ihn vielmehr ab, indem es die Einschätzung der Vorinstanz bestätigte, wonach eine (bundesrechtliche) Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG erforderlich wäre, die jedoch mangels Standortgebundenheit der betreffenden Bauten nicht erteilt werden könne. Ein Revisionsgrund besteht insofern nicht.

2.4. Zum andern ist der Gesuchsteller der Auffassung, das Bundesgericht habe in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt ( Art. 121 lit. d BGG ). Er kritisiert das bundesgerichtliche Urteil in verschiedener Hinsicht, legt aber nicht konkret dar, welche in den Akten liegenden erheblichen Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt worden sein sollen. Ist der Gesuchsteller mit der vom Bundesgericht getroffenen rechtlichen Würdigung nicht einverstanden, liegt allein darin kein Revisionsgrund. Auf das Vorbringen ist nicht einzutreten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).

3. Das Revisionsgesuch ist ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.

Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen ( Art. 68 Abs. 1-3 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Das Gesuch um Revision des Urteils 1C_254/2016 vom 24. August 2016wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Es wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Gemeinderat Schneisingen, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Oktober 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Dold