Petitioner Lacks Standing to Seek Revision of Order to Unseal Phone
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA case was brought before the Swiss Federal Tribunal involving an individual, hereafter referred to as the petitioner, who requested the revision of a previous decision made by the court on September 28, 2022. This earlier decision (1B_390/2022) involved a complaint made by another party against a ruling by the Coercive Measures Court of the Canton of Basel-Stadt regarding the unsealing of two mobile phones. The petitioner claimed that she had not consented to the search of her mobile phone and wished to prevent the unsealing. However, the petitioner was not a party in the initial proceedings, which challenges her standing in filing a revision request. The case involves the interactions between the petitioner, the Basel-Stadt public prosecutor's office, the Coercive Measures Court, and other individuals or entities involved in the procedural disagreements over the mobile phones' unsealing.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner Lacks Standing to Seek Revision of Order to Unseal Phone: This earlier decision (1B_390/2022) involved a complaint made by another party against a ruling by the Coercive Measures Court of the Canton of Basel-Stadt regarding the unsealing of two mobile phones. The petitioner claimed that she had not consented to the search of her mobile phone and wished to prevent the unsealing. However, the petitioner was not a party in the initial proceedings, which challenges her standing in filing a revision request. The case involves the interactions between the petitioner, the Basel-Stadt public prosecutor's office, the Coercive Measures Court, and other individuals or entities involved in the procedural disagreements over the mobile phones' unsealing.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Tribunal decided not to enter into the merits of the revision application based on this procedural provision.
The Tribunal decided not to levy any court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1F_32/2022
Urteil vom 1. November 2022
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Bundesrichter Chaix, Müller,
Gerichtsschreiberin Kern.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchstellerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, Kriminalpolizei, Postfach, 4001 Basel,
Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht,
Schützenmattstrasse 20, 4003 Basel,
B.________.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_390/2022 vom 28. September 2022.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 1B_390/2022 vom 28. September 2022 auf eine von B.________ erhobene Beschwerde gegen die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Basel-Stadt vom 7. Juli 2022 betreffend Entsiegelung zweier Mobiltelefone nicht eingetreten ist;
dass die Gesuchstellerin mit Eingabe vom 21. Oktober 2022 geltend macht, sie habe der Durchsuchung ihres Mobiltelefons nicht zugestimmt und die Entsiegelung solle daher unterbleiben;
dass die Gesuchstellerin damit sinngemäss um Revision des Urteils des Bundesgerichts 1B_390/2022 vom 28. September 2022 ersucht und ihre Eingabe somit als Revisionsgesuch zu behandeln ist;
dass nur um Revision eines bundesgerichtlichen Urteils ersuchen kann, wer im vorausgegangenen Verfahren als Partei teilgenommen hat ( BGE 138 V 161 E. 2.5.2; Urteil 9F_5/2016 vom 23. September 2016 E. 2.2; je mit Hinweisen);
dass die Gesuchstellerin nicht Verfahrenspartei des bundesgerichtlichen Verfahrens 1B_390/2022 war und somit zur Stellung eines Revisionsgesuchs nicht legitimiert ist;
dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils zudem nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;
dass sich die Gesuchstellerin auf keinen Revisionsgrund beruft und nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid an einem solchen leiden sollte;
dass aus diesen Gründen auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;
dass ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann;
dass sich das Bundesgericht vorbehält, künftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt, dem Zwangsmassnahmengericht des Kantons Basel-Stadt, Einzelgericht, B.________ und Dominique Anwander, Muttenz, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. November 2022
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Die Gerichtsschreiberin: Kern