Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_32/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Decision on Revision Application for Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 1F_32/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual submitted a request for revision against two Swiss Federal Tribunal rulings dated August 10, 2021, which did not proceed on his complaints due to insufficient justification. The applicant provided additional submissions in late August and October 2021, seeking to contest the non-entry decisions. However, these submissions did not cite any valid grounds for revision as per the Swiss procedural code, and the applicant's arguments pertained to incorrect application of legal reasoning, which cannot be addressed in a revision procedure. Furthermore, the applicant's intent to file criminal charges against Zurich authorities falls outside the jurisdiction of the Federal Tribunal. Consequently, the Tribunal decided not to engage in a revision process for these submissions and noted that future similar submissions may be dismissed informally.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Decision on Revision Application for Insufficient Reasoning: The applicant provided additional submissions in late August and October 2021, seeking to contest the non-entry decisions. However, these submissions did not cite any valid grounds for revision as per the Swiss procedural code, and the applicant's arguments pertained to incorrect application of legal reasoning, which cannot be addressed in a revision procedure. Furthermore, the applicant's intent to file criminal charges against Zurich authorities falls outside the jurisdiction of the Federal Tribunal. Consequently, the Tribunal decided not to engage in a revision process for these submissions and noted that future similar submissions may be dismissed informally.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Zulässige Gründe Einrede der Verfassungswidrigkeit Kognitionsbeschränkung Vorabentscheidungsverfahren Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used to refuse entry upon the revision application without further proceedings (Schriftenwechsel).

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to grant a waiver on imposing court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_32/2021

Urteil vom 11. November 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Bundesrichter Haag, Bundesrichter Merz,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

1. Christian Philipp,

c/o Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,

2. Daniela Senn,

c/o Staatsanwaltschaft Zürich - Sihl,

3. Katinka Eichenberger,

c/o Obergericht des Kantons Zürich,

Gesuchsgegner,

Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,

Geschäftsleitung des Kantonsrates Zürich,

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen

Bundesgerichts 1C_451/2021 und 1C_453/2021

vom 10. August 2021.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteilen 1C_451/2021 und 1C_453/2021 vom 10. August 2021 auf zwei Beschwerden von A.________ in Sachen Ermächtigung mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten ist;

dass sich A.________ mit Eingaben vom 26. und 30. August 2021 sowie 2., 13. und 14. Oktober 2021 gegen die beiden bundesgerichtlichen Urteile vom 10. August 2021 wendet;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass die Eingaben des Gesuchstellers somit als Revisionsgesuche zu behandeln sind;

dass der Gesuchsteller sich auf keinen Revisionsgrund beruft ( Art. 121 ff. BGG ) und nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern die beiden bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheide vom 10. August 2021 an einem solchen leiden sollten;

dass die vom Gesuchsteller sinngemäss vorgebrachte Rüge, seine Beschwerde genüge den Begründungsanforderungen und hätte deshalb behandelt werden müssen, nicht mit einem Revisionsgesuch vor Bundesgericht geltend gemacht werden kann (Urteil 2F_9/2019 vom 14. Januar 2020 E. 3.2 mit Hinweisen);

dass der Gesuchsteller damit eine falsche Rechtsanwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG beanstandet bzw. Kritik an der rechtlichen Würdigung übt, die im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass soweit der Gesuchsteller seine Eingaben als Strafanzeige gegen die Zürcher Behörden verstanden haben will, das Bundesgericht dafür nicht zuständig ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, der Geschäftsleitung des Kantonsrates Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli