Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_31/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal of Revision for Failure to Meet Statutory Grounds

Geschäftsnummer 1F_31/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a revision request against a prior decision from the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed a complaint due to failure to meet formal legal requirements. The individual criticized the earlier judgment and the related building permit granted by a local council but failed to identify any specific legal grounds for revision. As a result, the tribunal decided not to consider the revision request, noting the individual's lack of sufficient justification based on established legal standards for such proceedings. No costs were imposed on either party given the circumstances.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court Refusal of Revision for Failure to Meet Statutory Grounds: The individual criticized the earlier judgment and the related building permit granted by a local council but failed to identify any specific legal grounds for revision. As a result, the tribunal decided not to consider the revision request, noting the individual's lack of sufficient justification based on established legal standards for such proceedings. No costs were imposed on either party given the circumstances.

Schlagwörter

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Revisionsgründe gesetzliche Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Formerfordernisse Einreiseverfahren Kognitionsbeschränkung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal decided not to enter upon the revision request based on this procedural rule concerning the lack of a substantive ground for revision.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs are ordered for the present proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_31/2014

Urteil vom 25. Juli 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Aemisegger, Chaix,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A._________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________ AG,

Gesuchsgegnerin,

Gemeinderat Grosswangen , Dorfstrasse 6d, 6022 Grosswangen,

Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung , Obergrundstrasse 46, Postfach 3569, 6002 Luzern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_299/2014 vom 12. Juni 2014.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 12. Juni 2014 ist das Bundesgericht auf eine von A.________ erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1C_299/2014), weil diese den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) nicht zu genügen vermochte.

Mit Eingabe vom 15. Juli (Postaufgabe: 18. Juli) 2014 beanstandet A.________ das Urteil vom 12. Juni 2014. Der Sache nach ersucht er um dessen Revision.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes möglich.

Der Gesuchsteller beanstandet das bundesgerichtliche Urteil vom 12. Juni 2014 ganz allgemein als "unkorrekt", ebenso das zugrunde liegende Baubewilligungsverfahren bzw. das vom Gemeinderat Grosswangen bewilligte Bauprojekt der Gesuchsgegnerin. Dabei unterlässt er es allerdings, sich in Bezug auf den in Anwendung von Art. 42 Abs. 2 BGG ergangenen Nichteintretensentscheid des Bundesgerichts auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen. Was er mit seiner Eingabe vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine im Revisionsverfahren nicht zu hörende rechtliche Kritik am Ausgang des vorangegangenen bundesgerichtlichen bzw. des zugrunde liegenden kantonsgerichtlichen Verfahrens (welches mit einem Nichteintretensentscheid wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung endete, so dass die vom Gesuchsteller aufgeworfenen baurechtlichen Fragen weder durch das Kantonsgericht noch im bundesgerichtlichen Verfahren zu erörtern waren).

Da der Gesuchsteller es somit unterlassen hat, in Bezug auf den genannten Nichteintretensentscheid einen der gesetzlichen Revisionsgründe darzutun, ist auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten.

3. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben. Der Gesuchsgegnerin ist durch das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren kein Aufwand entstanden, so dass ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.

Demnach wird erkannt:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Gemeinderat Grosswangen und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 25. Juli 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp