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1F_3/2010 KI-generiert

Revision of driver-licence measure decision inadmissible for failure to invoke a statutory revision ground.

Geschäftsnummer 1F_3/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter (did not admit) the revision request and dismissed it as inadmissible, ordering no costs. The lower court decisions (the non-entry decision on the appeal and the underlying administrative ruling) remain undisturbed. The applicant had filed another revision petition against the Supreme Court’s earlier non-entry decision of October 25, 2007, which had refused to hear his appeal against a cantonal driver-licence measure decision. The applicant, acting without counsel, failed to invoke or substantiate any statutory ground for revision under Articles 121 ff. of the Federal Supreme Court Act (BGG), despite having been previously warned that a similar request had been dismissed. The Court also noted it would file future submissions in this matter without response, and the request for free legal aid became moot.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Revision of driver-licence measure decision inadmissible for failure to invoke a statutory revision ground: The lower court decisions (the non-entry decision on the appeal and the underlying administrative ruling) remain undisturbed. The applicant had filed another revision petition against the Supreme Court’s earlier non-entry decision of October 25, 2007, which had refused to hear his appeal against a cantonal driver-licence measure decision. The applicant, acting without counsel, failed to invoke or substantiate any statutory ground for revision under Articles 121 ff. of the Federal Supreme Court Act (BGG), despite having been previously warned that a similar request had been dismissed. The Court also noted it would file future submissions in this matter without response, and the request for free legal aid became moot.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Vorherige Verwaltungsbeschwerde Fahrzeugart Rückzug des Revisionsgesuchs Ergebnislose Ausschreibung Verstoß gegen die Zuständigkeitsregeln

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Main ground for the verdict: the revision request was declared inadmissible without an exchange of written submissions.

Art. 66 al. 1 BGG

Costs provision: no court costs were imposed, making the request for free legal aid moot.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_3/2010

Urteil vom 22. März 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Fonjallaz, Eusebio,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern, Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern,

Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern,

Kramgasse 20, Postfach, 3000 Bern 8.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 25. Oktober 2007 des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_129/2007.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 25. Oktober 2007 mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die von X.________ gegen den Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern vom 9. Mai 2007 (RK 074/07) erhobene Beschwerde nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_129/2007);

dass X.________ mit einer an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern gerichteten Eingabe u.a. um Aufhebung des Entscheids der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern vom 9. Mai 2007 (RK 074/07) ersucht hat;

dass das Verwaltungsgericht mit Schreiben vom 9. März 2010 diese Eingabe dem Bundesgericht zur allfälligen Behandlung als Revisionsgesuch gegen das in dieser Sache ergangene bundesgerichtliche Urteil zugesandt hat;

dass das Bundesgericht bereits mit Urteil vom 27. Dezember 2007 auf ein von X.________ gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 25. Oktober 2007 erhobenes Revisionsgesuch nicht eingetreten ist (Verfahren 1F_17/2007), da der Gesuchsteller nicht dargelegt hatte, an welchem Revisionsgrund der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte;

dass sich der Gesuchsteller auch in seiner neuen Eingabe auf keinen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) beruft und nicht darlegt, an welchem Revisionsgrund der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte;

dass somit auf die Eingabe, die als Revisionsgesuch entgegenzunehmen ist, ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist ( Art. 127 BGG );

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), wodurch das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos wird;

dass der Gesuchsteller darauf hingewiesen wird, dass das Bundesgericht weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, in Zukunft ohne Antwort ablegen wird;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt und der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. März 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli