Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_29/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Refuses Revision of Driver's License Revocation Due to Lack of Valid Grounds

Geschäftsnummer 1F_29/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who submitted a request for revision to the Swiss Federal Tribunal against a prior decision made on August 4, 2016, regarding the suspension of their driving license. The August decision had dismissed the individual's complaint against a ruling from the Bern Cantonal Commission for measures against drivers due to insufficient justification. The individual's subsequent submissions from September and October 2016 were interpreted as a revision request; however, the Tribunal determined that there were no grounds for revision as per the applicable legal provisions, leading to a decision to not consider the revision request further. Additionally, the Tribunal decided not to impose any costs associated with the case.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refuses Revision of Driver's License Revocation Due to Lack of Valid Grounds: The August decision had dismissed the individual's complaint against a ruling from the Bern Cantonal Commission for measures against drivers due to insufficient justification. The individual's subsequent submissions from September and October 2016 were interpreted as a revision request; however, the Tribunal determined that there were no grounds for revision as per the applicable legal provisions, leading to a decision to not consider the revision request further. Additionally, the Tribunal decided not to impose any costs associated with the case.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Entzug der Konzession Einrede der Verfassungswidrigkeit strafrechtliches Revisionsgesuch gültige Reisedokumente Fahren ohne Berechtigung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal decided not to enter into the merits of the revision application without briefs being exchanged, as required by this article when no ground for revision is raised.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The final order explicitly states that no costs shall be imposed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_29/2016

Urteil vom 18. Oktober 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Karlen,

Bundesrichter Eusebio,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern,

Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern,

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil vom 4. August 2016 des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_262/2016.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 4. August 2016 (1C_262/2016) auf eine von A.________ gegen den Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern erhobene Beschwerde betreffend Sicherungsentzug des Führerausweises mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eintrat;

dass A.________ mit Eingaben vom 12., 19. und 25. September 2016 und 6. Oktober 2016 "Beschwerden Einsprache/Rechtsvorschlag" gegen das bundesgerichtliche Urteil 1C_262/2016 vom 4. August 2016 erhob;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass die Eingaben des Gesuchstellers somit als Revisionsgesuch entgegenzunehmen sind;

dass der Gesuchsteller sich auf keinen Revisionsgrund beruft ( Art. 121 ff. BGG ) und nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern ein solcher vorliegen sollte;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern und der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. Oktober 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli