Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_29/2013 KI-generiert

Petitioner's Revision Request Dismissed for Challenging Point of Law Instead of Overlooked Fact

Geschäftsnummer 1F_29/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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This case involves a request for revision of a previous ruling by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed a complaint due to insufficient justification. The applicant sought to argue that the court had overlooked significant facts, specifically the incorrect assignment of jurisdiction regarding an empowerment procedure involving three employees of a cantonal hospital. However, the tribunal determined that the applicant's criticism pertained to a legal interpretation rather than a factual issue and concluded that it would not consider such arguments in a revision context. Consequently, the request for revision was not accepted, and the applicant was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Revision Request Dismissed for Challenging Point of Law Instead of Overlooked Fact: The applicant sought to argue that the court had overlooked significant facts, specifically the incorrect assignment of jurisdiction regarding an empowerment procedure involving three employees of a cantonal hospital. However, the tribunal determined that the applicant's criticism pertained to a legal interpretation rather than a factual issue and concluded that it would not consider such arguments in a revision context. Consequently, the request for revision was not accepted, and the applicant was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Einrede der Verfassungswidrigkeit Rückzug des Gesuchs Rechtsöffnungstitel Klageänderung Streitgegenstand

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal ruled that, without written submissions, it will not enter upon the revision request.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal ordered the revision applicant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_29/2013

Urteil vom 27. August 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Eusebio, Chaix,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

1. A.________, Dr. med., Facharzt für Innere Medizin,

2. B.________, Prof. Dr. med., Facharzt für Urologie,

3. C.________, Spitaldirektor,

Gesuchsgegner,

Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich , Zweierstrasse 25, Postfach 9780, 8036 Zürich,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Zürich,

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer,

Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgericht 1C_313/2013 vom 21. März 2013.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 21. März 2013 (1C_313/2013) mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf eine Beschwerde von X.________ nicht eingetreten ist;

dass X.________ mit Eingabe vom 19. August 2013 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1C_313/2013 vom 21. März 2013 ersucht hat;

dass sich der Gesuchsteller auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG beruft, wonach das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt habe;

dass er dabei geltend macht, das Bundesgericht habe die "Tatsache" übersehen, dass für das Ermächtigungsverfahren gegen die drei Mitarbeiter des Kantonsspitals Winterthur nicht das Obergericht, sondern der Kantonsrat zuständig sei;

dass sich die Kritik des Gesuchsstellers nicht auf eine Tatsachenfeststellung, sondern auf einen Rechtsstandpunkt bezieht;

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass im Übrigen die Zuständigkeit des Obergerichts gegeben ist (vgl. § 148 GOG);

dass ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. August 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli