Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_28/2010 KI-generiert

Petitioner's Failure to Demonstrate Grounds for Revision Dismissed

Geschäftsnummer 1F_28/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted by an individual seeking to challenge a previous decision made by the Swiss Federal Tribunal on October 1, 2010, which had dismissed their appeal due to insufficient justification. Despite submitting a request for revision on October 29, 2010, and a subsequent complaint on December 15, 2010, the tribunal found that the individual failed to present any valid grounds for revision as outlined in the relevant legal provisions. The tribunal determined that mere dissatisfaction with the legal assessment does not constitute a basis for revision, ultimately declining to address the revision request. Consequently, the individual was ordered to bear the court costs associated with the proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Failure to Demonstrate Grounds for Revision Dismissed: Despite submitting a request for revision on October 29, 2010, and a subsequent complaint on December 15, 2010, the tribunal found that the individual failed to present any valid grounds for revision as outlined in the relevant legal provisions. The tribunal determined that mere dissatisfaction with the legal assessment does not constitute a basis for revision, ultimately declining to address the revision request. Consequently, the individual was ordered to bear the court costs associated with the proceedings.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Beweislosigkeit Rückzug des Revisionsgesuchs ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen schwerer Mangel des Verfahrens im Ausland verspätetes Ausstandsbegehren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used because the Tribunal decided not to enter into the substance of the revision request without written procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs upon the applicant following the dismissal of the request.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_28/2010

Urteil vom 3. Februar 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Merkli, Eusebio,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Gerichtspräsident 1 des Kreisgerichts VI

Signau-Trachselwald, Dorfstrasse 21, 3550 Langnau im Emmental,

Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 1. Oktober 2010 1B_323/2010.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 1. Oktober 2010 mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf eine Beschwerde von X.________ nicht eingetreten ist (1B_323/2010);

dass X.________ mit Eingabe vom 29. Oktober 2010 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 1. Oktober 2010 ersucht hat;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 19. November 2010 das Revisionsgesuch abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist (1F_23/2010);

dass X.________ in der vorliegenden Angelegenheit mit Eingabe vom 15. Dezember 2010 eine "Beschwerde" eingereicht hat;

dass das Bundesgericht nur im Rahmen eines Revisionsverfahrens auf ein bereits gefälltes Urteil zurückkommen kann;

dass die Eingabe des Gesuchstellers somit als Revisionsgesuch zu behandeln ist;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass der Gesuchsteller nicht darlegt, inwiefern die in dieser Angelegenheit ergangenen bundesgerichtlichen Entscheide an einem Revisionsgrund leiden sollten;

dass blosse Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;

dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass das Bundesgericht sich vorbehält, weitere Revisionsgesuche oder sonstige Eingaben des Gesuchstellers in der vorliegenden Angelegenheit ohne förmliche Behandlung abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Gerichtspräsidenten 1 des Kreisgerichts VI Signau-Trachselwald und der Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Februar 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Fonjallaz Pfäffli