Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_28/2009 KI-generiert

Revision Application Rejected for Lack of Legal Grounds

Geschäftsnummer 1F_28/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a request for revision against a previous decision made by the Swiss Federal Tribunal regarding the revocation of their driver's license. The initial ruling, issued on November 16, 2009, dismissed a prior complaint against a decision made by the Bern Cantonal Appeals Commission concerning measures against drivers. In the revision request submitted on November 27, 2009, the individual sought to overturn the tribunal's earlier judgment. However, the revision was not accepted as the individual failed to provide grounds for revision as required by law, leading to the tribunal's decision to not consider the request further without extensive review.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Application Rejected for Lack of Legal Grounds: The initial ruling, issued on November 16, 2009, dismissed a prior complaint against a decision made by the Bern Cantonal Appeals Commission concerning measures against drivers. In the revision request submitted on November 27, 2009, the individual sought to overturn the tribunal's earlier judgment. However, the revision was not accepted as the individual failed to provide grounds for revision as required by law, leading to the tribunal's decision to not consider the request further without extensive review.

Schlagwörter

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Revisionsgesuch Leitverfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit verwaltungsrechtlicher Widerruf strafrechtliches Revisionsverfahren Urteilsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used as a procedural basis for not entering into the merits of the revision application without written submissions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the applicant to bear the court costs due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_28/2009

Urteil vom 8. Dezember 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Raselli, Eusebio,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des

Kantons Bern, Schermenweg 5, 3001 Bern,

Rekurskommission des Kantons Bern

für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern,

Kramgasse 20, 3011 Bern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 16. November 2009 (1C_488/2009).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 16. November 2009 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ gegen einen am 22. April 2009 betreffend Führerausweisentzug ergangenen Entscheid der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht eingetreten (Verfahren 1C_488/2009).

Mit Revisionsgesuch vom 27. November 2009 beantragt X.________, das bundesgerichtliche Urteil vom 16. November 2009 sei aufzuheben.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.

Der Gesuchsteller kritisiert das am 16. November 2009 ergangene Urteil ganz allgemein. Er unterlässt es allerdings dabei, sich auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen, auf die er bereits in früheren Verfahren hingewiesen worden ist. Was er in seinem Revisionsgesuch vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Der Gesuchsteller wäre gehalten gewesen, in seiner Eingabe einen Revisionsgrund darzulegen, was er indes unterlassen hat. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.

3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach wird erkannt:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern sowie der Rekurskommission des Kantons Bern für Massnahmen gegenüber Fahrzeugführern und dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Dezember 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp