Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_27/2019 KI-generiert

Second Revision Attempt Against Federal Court Decision Denied

Geschäftsnummer 1F_27/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who submitted a request for a revision concerning a Swiss Federal Tribunal decision dated March 13, 2019. The original complaint pertained to the refusal by the Cantonal Court of Schwyz to provide certain documents. However, the Federal Tribunal did not address the complaint. Subsequently, A.________ filed a revision request on April 17, 2019, which the tribunal also did not entertain. On May 13, 2019, A.________ submitted another revision request seeking exemption from associated costs, alleging the Swiss Federal Tribunal had overlooked critical evidence, specifically a manipulated audio recording associated with court proceedings. The tribunal considered that his claims did not constitute valid grounds for a revision, noting that similar arguments were previously dismissed as they did not meet the criteria for revision. The Swiss Federal Tribunal noted his persistent failure to provide legitimate grounds for re-assessment and warned of potential summary dismissal of future similar requests.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Second Revision Attempt Against Federal Court Decision Denied: The original complaint pertained to the refusal by the Cantonal Court of Schwyz to provide certain documents. However, the Federal Tribunal did not address the complaint. Subsequently, A.________ filed a revision request on April 17, 2019, which the tribunal also did not entertain. On May 13, 2019, A.________ submitted another revision request seeking exemption from associated costs, alleging the Swiss Federal Tribunal had overlooked critical evidence, specifically a manipulated audio recording associated with court proceedings. The tribunal considered that his claims did not constitute valid grounds for a revision, noting that similar arguments were previously dismissed as they did not meet the criteria for revision. The Swiss Federal Tribunal noted his persistent failure to provide legitimate grounds for re-assessment and warned of potential summary dismissal of future similar requests.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Petitionsrecht unentgeltliche Rechtspflege Asylrevision Rückzug des Revisionsgesuchs künftige Forderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

The request for free legal aid was rejected because the revision application was obviously hopeless.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No costs were imposed on the applicant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_27/2019

Urteil vom 29. Mai 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Bundesrichter Merkli, Muschietti,

Gerichtsschreiberin Sauthier.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz,

Kantonsgericht Schwyz.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts vom 13. März 2019 (1B_7/2019) und vom 25. April 2019 (1F_20/2019),

Sachverhalt:

A. Mit Urteil vom 13. März 2019 trat das Bundesgericht auf die von A.________ gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Schwyz vom 17. Dezember 2018 erhobene Beschwerde im Zusammenhang mit einem Gesuch um Zustellung von Akten nicht ein (Urteil 1B_7/2019).

Gegen diesen Entscheid reichte A.________ am 17. April 2019 ein Revisionsgesuch ein, auf welches das Bundesgericht mit Urteil vom 25. April 2019 nicht eintrat (Urteil 1F_20/2019).

B. Mit Eingabe vom 13. Mai 2019 ersucht A.________ um "wiederholte Revision" des Urteils des Bundesgerichts vom 13. März 2019 sowie darum, ihn von jeglichen damit verbundenen Kosten zu befreien.

Auf einen Schriftenwechsel wurde verzichtet.

Erwägungen:

1. Der Gesuchsteller beruft sich erneut auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. c und d BGG . Danach kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts verlangt werden, wenn einzelne Anträge unbeurteilt geblieben sind (lit. c) und wenn das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (lit. d).

2.

2.1. Wie bereits im Urteil 1F_20/2019 in E. 2.1 ausgeführt, ist das Bundesgericht auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 31. Dezember 2018 gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht eingetreten.

2.2. Dem Gesuchsteller wurde anlässlich seines ersten Revisionsgesuchs vom 17. April 2019 mitgeteilt, dass es sich bei dem von ihm vorgebrachten Ausführungen nicht um Revisionsgründe handelt. Dies trifft auch auf das vorliegende Gesuch zu. Daran ändert insbesondere seine erneute Behauptung nichts, wonach er dem Bundesgericht mit seiner ursprünglichen Beschwerde einen ihm vom Kantonsgericht Schwyz versehentlich bereitgestellten Nachweis darüber, dass die dem Hauptverhandlungsprotokoll zugrunde liegende Tonaufnahme manipuliert worden sei, habe zukommen lassen, was das Bundesgericht unberücksichtigt gelassen habe. Diese Behauptung des Gesuchstellers trifft nicht zu. Im Übrigen "verspottet" das Revisionsurteil nicht - wie vom Gesuchsteller geltend gemacht - seine "Dummheit", sondern hält lediglich fest, wann eine Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids in Betracht kommt. Diese Voraussetzungen sind aber wie erwähnt vorliegend nicht erfüllt, insoweit kann auf die Ausführungen in E. 2.3 des Urteils 1F_20/2019 verwiesen werden.

3. Auf das Revisionsgesuch ist nach dem Gesagten nicht einzutreten. Das vom Gesuchsteller sinngemäss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist abzuweisen, da sich das Revisionsgesuch von vornherein als aussichtslos erweist ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage ist indessen zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Das Bundesgericht behält sich vor, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Mai 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Die Gerichtsschreiberin: Sauthier