Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_27/2016 KI-generiert

Revision Request Based on Alleged Judicial Bias Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 1F_27/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted by an individual following a prior decision made by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed their appeal due to insufficient reasoning. The individual alleged bias against a judge involved in the earlier ruling but failed to submit a formal disqualification request during that proceeding. The court found that the claims of bias were unsubstantiated and noted that merely participating in a previous case does not automatically constitute a basis for disqualification. Consequently, the court decided not to entertain the revision request.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 37 Abs. 1 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision Request Based on Alleged Judicial Bias Dismissed for Procedural Defects: The individual alleged bias against a judge involved in the earlier ruling but failed to submit a formal disqualification request during that proceeding. The court found that the claims of bias were unsubstantiated and noted that merely participating in a previous case does not automatically constitute a basis for disqualification. Consequently, the court decided not to entertain the revision request.

Schlagwörter

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Befangenheit des Richters prozessuale Revision Ausstandsbegehren Wandelungsrecht verwaltungsrechtliches Wiedererwägungsgesuch Schriftenwechsel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used to justify the decision not to enter into the merits of the revision application without an exchange of briefs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to justify the decision not to impose costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_27/2016

Urteil vom 31. Oktober 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Chaix, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________,

p.A. Strassenverkehrsamt,

Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern,

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons Bern,

Schermenweg 5, Postfach, 3001 Bern,

Gesuchsgegner,

Obergericht des Kantons Bern,

Beschwerdekammer in Strafsachen,

Hochschulstrasse 17, Postfach 7475, 3001 Bern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_309/2016 vom 24. August 2016.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 24. August 2016 (1B_309/2016) auf eine von A.________ erhobene Beschwerde mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eingetreten ist;

dass A.________ mit Eingabe vom 6. September 2016 Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1B_309/2016 vom 24. August 2016 verlangt;

dass der Gesuchsteller eine "Voreingenommenheit" von Bundesrichter Fonjallaz, der das beanstandete Urteil 1B_309/2016 im einzelrichterlichen Verfahren gefällt hat, geltend macht;

dass sich der Gesuchsteller damit sinngemäss auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG beruft;

dass der Gesuchsteller im Verfahren 1B_309/2016 kein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter Fonjallaz gestellt hat;

dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 6. September 2016 nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern ein Ausstandsgrund gegen Bundesrichter Fonjallaz vorliegen sollte, zumal die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts für sich allein keinen Ausstandsgrund bildet ( Art. 34 Abs. 2 BGG );

dass sich das nicht nachvollziehbare Ausstandsbegehren als unzulässig erweist, weshalb darauf ohne Ausstandsverfahren nach Art. 37 Abs. 1 BGG unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtsperson nicht einzutreten wäre ( BGE 114 Ia 278 E. 1; Urteil 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2 mit weiteren Hinweisen);

dass indessen die abgelehnte Gerichtsperson am vorliegenden Verfahren nicht mitwirkt, weshalb sich das Ausstandsgesuch als gegenstandslos erweist;

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid vom 24. August 2016 am sinngemäss geltend gemachten Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG oder an einem anderen Revisionsgrund leiden sollte;

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Oktober 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Karlen

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli