Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_26/2019 KI-generiert

Federal Supreme Court Revision Denial Based on Missed Appeal Deadline and Lack of Valid Revision Grounds

Geschäftsnummer 1F_26/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A couple identified as A. and B. C. submitted a revision request to the Swiss Federal Tribunal, challenging previous decisions related to their case. Initially, their appeal was dismissed as it was filed beyond the official deadline. Subsequently, the tribunal rejected their request for restitution of the period to lodge an appeal. Despite their argument that the legal guidance from the previous court was misleading, the tribunal maintained that their claims did not meet the criteria necessary for a revision, which requires new significant facts or undetected crucial evidence. Thus, the tribunal decided not to proceed with their revision request.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 121 lit. c BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 121 BGG, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 93 BGG; Federal Supreme Court Revision Denial Based on Missed Appeal Deadline and Lack of Valid Revision Grounds: Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind ( Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ). Die Revision kann auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess ( Art. 121 lit. c BGG ) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte ( Art. 121 lit. d BGG ).

Schlagwörter

KI-generiert
Revisionsgründe Fristversäumnis neues rechtliches Vorbringen Kanzleiversehen Einrede der Verfassungswidrigkeit Sachverhaltsirrtum

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG
Art. 121 lit. c BGG
Die Revision kann auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess ( Art. 121 lit. c BGG ) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte ( Art.
Art. 121 lit. d BGG
c BGG ) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte ( Art. 121 lit. d BGG ).
Art. 121 BGG
The decision does not enter upon the revision request because the grounds presented do not correspond to the revision criteria cited (Art. 121 lit. c and d BGG were cited in the reasoning as potential grounds, but were not the basis for the final decision not to enter, which focused on the non-existence of valid revision grounds).
Art. 66 al. 1 LTF
This provision is likely the general basis for cost imposition, but since the dispositive explicitly waives costs, it is the basis for the contrary ruling (no costs decreed).
Art. 93 BGG
Although Art. 93 BGG is the general rule for inadmissibility, the final order uses a direct statement of non-entry into the merits, which is usually linked to procedural grounds or lack of substantive grounds for the requested remedy. However, since the decision explicitly states 'Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten' (No entry upon the revision request) and does not explicitly cite a procedural article in the dispositive for this non-entry, and since Art. 123 BGG/Art. 121 BGG were only used to explain the requirements for revision which were not met, we must adhere strictly to what is in the dispositive. If there is no explicit procedural dismissal article in the dispositive, we must rely on the specific non-entry phrasing.

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 121 BGG

The decision does not enter upon the revision request because the grounds presented do not correspond to the revision criteria cited (Art. 121 lit. c and d BGG were cited in the reasoning as potential grounds, but were not the basis for the final decision not to enter, which focused on the non-existence of valid revision grounds).

Art. 66 al. 1 LTF

This provision is likely the general basis for cost imposition, but since the dispositive explicitly waives costs, it is the basis for the contrary ruling (no costs decreed).

Art. 93 BGG

Although Art. 93 BGG is the general rule for inadmissibility, the final order uses a direct statement of non-entry into the merits, which is usually linked to procedural grounds or lack of substantive grounds for the requested remedy. However, since the decision explicitly states 'Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten' (No entry upon the revision request) and does not explicitly cite a procedural article in the dispositive for this non-entry, and since Art. 123 BGG/Art. 121 BGG were only used to explain the requirements for revision which were not met, we must adhere strictly to what is in the dispositive. If there is no explicit procedural dismissal article in the dispositive, we must rely on the specific non-entry phrasing.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1F_26/2019

Urteil vom 28. Juni 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Bundesrichter Merkli, Fonjallaz,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A. und B. C.________,

Gesuchsteller,

gegen

Einwohnergemeinde Köniz,

Direktion Planung und Verkehr,

Landorfstrasse 1, 3098 Köniz,

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion

des Kantons Bern,

Reiterstrasse 11, 3011 Bern,

Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland,

Poststrasse 25, 3072 Ostermundigen,

Verwaltungsgericht des Kantons Bern,

Verwaltungsrechtliche Abteilung,

Speichergasse 12, 3011 Bern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen die Urteile des Schweizerischen

Bundesgerichts 1C_362/2018 vom 11. Oktober 2018

und 1F_36/2018 vom 3. Dezember 2018.

Sachverhalt:

A. Mit Urteil 1C_362/2018 vom 11. Oktober 2018 ist das Bundesgericht auf eine Beschwerde von A. und B. C.________ nicht eingetreten mit der Begründung, sie sei nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereicht worden.

Mit Urteil 1F_35/2018 von 3. Dezember 2018 hat das Bundesgericht das Fristwiederherstellungsgesuch von A. und B. C.________ abgewiesen.

Mit Schreiben vom 15. Februar 2019 hat das Bundesgericht ein "Wiedererwägungsgesuch" von A. und B. C.________ vom 1. Februar 2019 dahingehend beantwortet, dass es ausserhalb eines hängigen Verfahrens nicht auf seine Entscheide zurückkommen kann und es daher weitere Eingaben in dieser Sache, mit denen weder die Revision des Urteils verlangt noch Revisionsgründe genannt würden, unbeantwortet ablegen werde.

B. Mit Eingabe vom 20. Mai 2019 beantragen A. und B. C.________, das Urteil 1F_35/2019 zu revidieren und es, zusammen mit dem Urteil 1C_362/2018, aufzuheben.

C. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

Erwägungen:

1. Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann verlangt werden, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind ( Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG ). Die Revision kann auch verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess ( Art. 121 lit. c BGG ) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigte ( Art. 121 lit. d BGG ).

2. Die Gesuchsteller bringen - wie bereits in ihrem "Wiedererwägungsgesuch" vom 1. Februar 2019 - im Wesentlichen vor, die Rechtsmittelbelehrung des Verwaltungsgerichts sei mangelhaft und irreführend gewesen, weshalb das Bundesgericht zu Unrecht zum Schluss gekommen sei, sie hätten die Rechtsmittelfrist aus eigenem Verschulden verpasst. Diese Vorbringen stellen keine Revisionsgründe im oben dargelegten Sinn dar, sondern erschöpfen sich in einer Kritik an der rechtlichen Würdigung des Bundesgerichts. Damit kann eine Revision - was den Gesuchstellern bereits im Schreiben vom 15. Februar 2019 mitgeteilt wurde - nicht begründet werden. Auf das Revisionsgesuch ist nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Gesuchstellern, der Einwohnergemeinde Köniz, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, dem Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juni 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi