Petitioner's Attempted Revision of Detention Order Dismissed for Failure to Cite Statutory Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a person challenging their detention through a revision request following a prior ruling by a federal court that dismissed a complaint against a detention order. After the person submitted a new complaint criticizing their incarceration, the federal court interpreted this as a revision request. However, it noted that the individual did not invoke any statutory grounds for revision as required under specific legal provisions. Consequently, the court decided not to entertain the revision request and indicated that further submissions on this matter would not receive responses. No costs were imposed on the individual for this procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 121 ff. BGG; Petitioner's Attempted Revision of Detention Order Dismissed for Failure to Cite Statutory Grounds: After the person submitted a new complaint criticizing their incarceration, the federal court interpreted this as a revision request. However, it noted that the individual did not invoke any statutory grounds for revision as required under specific legal provisions. Consequently, the court decided not to entertain the revision request and indicated that further submissions on this matter would not receive responses. No costs were imposed on the individual for this procedure.
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KI-generiertThe relevant legal framework for revision grounds, referenced in the reasoning for the non-admittance ruling, although the specific procedural measure is Art. 127 BGG.
Used as the procedural basis for not entering a decision on the revision application without an exchange of briefs.
Cited in the reasoning as the standard for when a Federal Supreme Court decision becomes final, setting the stage for the rejection of the revision application based on Art. 121 ff. BGG.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_23/2008
Urteil vom 15. Dezember 2008
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Bundesrichter Aemisegger, Fonjallaz,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland,
Hermann Götzstrasse 24, Postfach, 8401 Winterthur.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1B_260/2008 vom 24. Oktober 2008.
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 24. Oktober 2008 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ gegen eine am 8. September 2008 ergangene Haftverfügung des Haftrichters des Bezirksgerichts Winterthur erhobene Beschwerde in Strafsachen nicht eingetreten (Verfahren 1B_260/2008).
Mit "Beschwerde" vom 3./6. November 2008 hat X.________ auf dieses Urteil Bezug genommen und weiterhin Kritik an seiner Inhaftierung geübt. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, diese Eingabe als sinngemässes Revisionsgesuch entgegenzunehmen.
Mit Schreiben vom 24. bzw. 26. November 2008 hat sich X.________ abermals ans Bundesgericht gewandt. Auf diese gegen eine weitere Haftverfügung gerichtete Beschwerde ist das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Dezember 2008 nicht eingetreten (Verfahren 1B_310/2008).
2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich, worauf der Gesuchsteller gemäss Schreiben vom 14. November 2008 aufmerksam gemacht worden ist.
Der Gesuchsteller kritisiert abermals seine Inhaftierung, ohne sich aber in Bezug auf den genannten Nichteintretensentscheid vom 24. Oktober 2008 auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen, worauf er - wie erwähnt - hingewiesen worden ist. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
3. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben, wodurch das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos wird.
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland und dem Bezirksgericht Winterthur, Haftrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Dezember 2008
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Féraud Bopp