Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_22/2008 KI-generiert

Dismissal of Second Revision Request Based on Untimely Filing and Lack of Grounds

Geschäftsnummer 1F_22/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a party seeking a revision of two previous Federal Tribunal decisions. The first decision, rendered on August 13, 2008, had dismissed the party’s complaint submitted in March of the same year. The second decision, issued on October 21, 2008, did not accept the party's request for a revision of the August ruling. The party subsequently attempted to request the revision of both of these decisions, but the court noted that the request was partially late and did not adequately provide reasons for the claimed revision concerning the second decision. Ultimately, the court chose not to consider the revision requests and indicated a potential future disregard for similarly unfounded submissions.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Second Revision Request Based on Untimely Filing and Lack of Grounds: The first decision, rendered on August 13, 2008, had dismissed the party’s complaint submitted in March of the same year. The second decision, issued on October 21, 2008, did not accept the party's request for a revision of the August ruling. The party subsequently attempted to request the revision of both of these decisions, but the court noted that the request was partially late and did not adequately provide reasons for the claimed revision concerning the second decision. Ultimately, the court chose not to consider the revision requests and indicated a potential future disregard for similarly unfounded submissions.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids verspätete Einreichung Rückzug des Revisionsgesuchs gesetzliche Voraussetzungen formelle Verfahrenseinstellung Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive to state that no court costs will be imposed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_22/2008 /nip

Urteil vom 11. November 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Aemisegger, Fonjallaz,

Gerichtsschreiber Kappeler.

Parteien

X.________, Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau, Postfach, 5001 Aarau,

Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, Frey-Herosé-Strasse 12, 5001 Aarau,

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau,

1. Kammer, Obere Vorstadt 40, 5000 Aarau.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1F_19/2008 vom 21. Oktober 2008,

2. Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1C_135/2008 vom 13. August 2008.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 13. August 2008 die Beschwerde von X.________ vom 25. März 2008 abgewiesen hat (Verfahren 1C_135/2008);

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 21. Oktober 2008 auf das Gesuch von X.________ vom 13. September 2008 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1C_135/2008 (Verfahren 1F_19/2008) nicht eingetreten ist;

dass X.________ mit Eingabe vom 22. Oktober 2008 sinngemäss um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 13. August 2008 (Verfahren 1C_135/2008) sowie desjenigen vom 21. Oktober 2008 (Verfahren 1F_19/2008) ersucht hat;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass die Eingabe von X.________ vom 22. Oktober 2008 - soweit damit die Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 13. August 2008 (Verfahren 1C_135/2008) verlangt wird - verspätet eingereicht worden ist und deshalb nicht darauf einzutreten ist;

dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe nicht darlegt, an welchem Revisionsgrund das bundesgerichtliche Urteil vom 21. Oktober 2008 (Verfahren 1F_19/2008) leide;

dass im Revisionsverfahren eine Kritik an der dem angefochtenen Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung nicht zu hören ist;

dass somit auf das Revisionsgesuch, auch soweit es sich auf das bundesgerichtliche Urteil vom 21. Oktober 2008 (Verfahren 1F_19/2008) bezieht, ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist ( Art. 127 BGG );

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass der Gesuchsteller darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Bundesgericht sich vorbehält, weitere offensichtlich unbegründete Eingaben in dieser Sache und insbesondere weitere Revisionsgesuche in Zukunft ohne förmliche Erledigung unbeantwortet zu den Akten zu legen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrsamt, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Kappeler