Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_21/2015 KI-generiert

Petition for Revision Rejected Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 1F_21/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a request for revision submitted by an individual against a prior decision made by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed their appeal due to insufficient reasoning as required by law. The revision request was based on specific legal grounds, but the individual did not adequately explain how the previous decision was flawed according to those grounds. Despite a challenge to the initial ruling, the tribunal found no merit in the revision request and decided to dismiss it, while also clarifying that future submissions by email would not be considered valid unless formally submitted in writing.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 121 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petition for Revision Rejected Due to Insufficient Substantiation: The revision request was based on specific legal grounds, but the individual did not adequately explain how the previous decision was flawed according to those grounds. Despite a challenge to the initial ruling, the tribunal found no merit in the revision request and decided to dismiss it, while also clarifying that future submissions by email would not be considered valid unless formally submitted in writing.

Schlagwörter

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Revisionsgründe ungenügende Rechtsschrift ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Beweislosigkeit Rückzug des Gesuchs Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used to justify the decision to dismiss the revision application without an exchange of written statements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for the decision not to impose costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_21/2015

Urteil vom 16. Oktober 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Karlen, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchstellerin,

gegen

Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich,

Weststrasse 70, Postfach 9717, 8036 Zürich,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich,

Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Zürich,

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident,

Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_243/2015 vom 17. Juli 2015.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Juli 2015 (1B_243/2015) auf eine Beschwerde von A.________ gegen die Verfügung der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eingetreten ist;

dass A.________ mit E-Mail-Eingabe vom 4. August 2015 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1B_243/2015 vom 17. Juli 2015 ersucht hat;

dass das Bundesgericht die Gesuchstellerin mit Verfügung vom 12. August 2015 darauf hingewiesen hat, dass Rechtsschriften mit gewöhnlichem E-Mail unbeachtet bleiben;

dass die Gesuchstellerin mit E-Mail-Eingabe vom 18. August 2015 dem Bundesgericht mitgeteilt hat, die Revisionsschrift sei original unterschrieben postalisch eingereicht worden;

dass die Gesuchstellerin sich auf die Revisionsgründe von Art. 121 BGG beruft, indessen nicht näher ausführt, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid vom 17. Juli 2015 an einem solchen Revisionsgrund leiden sollte;

dass im Übrigen auch nicht ersichtlich ist, inwiefern das bundesgerichtliche Urteil vom 17. Juli 2015 am behaupteten Revisionsgrund leiden sollte;

dass das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) abzuweisen ist, soweit darauf einzutreten ist;

dass somit offen bleiben kann, ob die Gesuchstellerin das Revisionsgesuch, wie geltend gemacht, auch postalisch eingereicht hat;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass die Gesuchstellerin darauf aufmerksam gemacht wird, dass das Bundesgericht inskünftig gewöhnliche E-Mail-Eingaben formlos ablegen wird;

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

2. Es werden keine Kosten erhoben

3. Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Oktober 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli