Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_18/2010 KI-generiert

Request for Revision of Non-Admission Ruling Summarily Dismissed

Geschäftsnummer 1F_18/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a revision request submitted by two individuals seeking to overturn a previous decision of the Federal Tribunal, which had dismissed their complaint regarding a judgment from the Administrative Court of Bern. The request for revision was filed after the initial case was ruled upon in July 2010, where the Tribunal did not accept the complaint. The plaintiffs challenged the legal processes of the case but failed to specify how their claims met the required legal grounds for revision. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the revision request.

Legislator-Regeste

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Art. 127 BGG, Art. 66 BGG; Request for Revision of Non-Admission Ruling Summarily Dismissed: The request for revision was filed after the initial case was ruled upon in July 2010, where the Tribunal did not accept the complaint. The plaintiffs challenged the legal processes of the case but failed to specify how their claims met the required legal grounds for revision. Consequently, the Federal Tribunal decided not to consider the revision request.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Rückzug des Revisionsgesuchs Rechtliche Aspekte öffentliche Verhandlung Revisionsgesuch im Asylverfahren Leitverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal decided not to enter into the merits of the revision application without exchanging briefs based on this procedural provision.

Art. 66 BGG

The costs of the federal court proceedings were imposed on the applicants, as determined by this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_18/2010

Urteil vom 16. September 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Aemisegger, Eusebio,

Gerichtsschreiber Bopp.

1. Verfahrensbeteiligte

X.________,

2. Y.________,

Gesuchsteller,

gegen

Planungsgemeinschaft Oberes Multengut,

Gesuchsgegnerin, vertreten durch Rechtsanwalt

Dr. Bernard Rosat,

Einwohnergemeinde Muri bei Bern, Gemeindeverwaltung, Thunstrasse 74,

3074 Muri bei Bern, vertreten durch den Gemeinderat, Thunstrasse 74, 3074 Muri bei Bern,

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3011 Bern,

Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Speichergasse 12, 3011 Bern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 15. Juli 2010 1C_340/2010.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 15. Juli 2010 ist das Bundesgericht auf eine von X.________ und Y.________ gegen ein am 2. Juni 2010 ergangenes Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht eingetreten (Verfahren 1C_340/2010).

Mit Revisionsgesuch vom 8. September 2010 beantragen X.________ und Y.________, das Urteil sei aufzuheben.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.

Die Gesuchsteller berufen sich ganz allgemein auf die Revisionsgründe von Art. 121 lit. a, c und d BGG . Sie beschränken sich indes darauf, weiterhin Kritik an den kantonalen Verfahrensabläufen und nebstdem Kritik an der dem angefochtenen bundesgerichtlichen Nichteintretensentscheid zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung zu üben, indem sie ihre anderslautende Sicht der Dinge vortragen. Dabei unterlassen sie es, im Einzelnen darzulegen, inwiefern welcher der gesetzlichen Revisionsgründe erfüllt sein soll. Kritik der genannten Art ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören.

Auf das Revisionsgesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten.

3. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten den Gesuchstellern unter solidarischer Haftbarkeit aufzuerlegen ( Art. 66 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Gesuchstellern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Muri bei Bern, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. September 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp