Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_17/2014 KI-generiert

Petitioner's Revision Request Denied for Lack of Valid Grounds

Geschäftsnummer 1F_17/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a request for revision against judgments previously rendered by the Swiss Federal Court concerning earlier complaints related to late submission. The court had previously dismissed these complaints on procedural grounds, indicating that the individual failed to demonstrate any valid reason for revising the earlier judgments. The latest submission did not provide sufficient grounds as mandated by the relevant legal provisions, leading the court to conclude that it could not entertain the revision request. Consequently, no costs were imposed, and the court reserved the right to treat similar future submissions informally.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Revision Request Denied for Lack of Valid Grounds: The court had previously dismissed these complaints on procedural grounds, indicating that the individual failed to demonstrate any valid reason for revising the earlier judgments. The latest submission did not provide sufficient grounds as mandated by the relevant legal provisions, leading the court to conclude that it could not entertain the revision request. Consequently, no costs were imposed, and the court reserved the right to treat similar future submissions informally.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Rückzug des Revisionsgesuchs Asylrevision strafrechtliches Revisionsgesuch Einrede der Verfassungswidrigkeit Verfassungsänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to rule that no costs shall be charged.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_17/2014

Urteil vom 2. Juni 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Bundesrichter Karlen, Chaix,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung ,

Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, Präsident .

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1F_36/2013 vom 19. Februar 2014.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 29. Oktober 2013 (1B_381/2013) auf eine Beschwerde von A.________ wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung ( Art. 48 Abs. 1 BGG in Verbindung mit Art. 100 Abs. 1 BGG ) nicht eingetreten ist;

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 19. Februar 2014 (1F_36/2013) auf ein von A.________ gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 29. Oktober 2013 eingereichtes Revisionsgesuch nicht eingetreten ist, da sich aus dem Gesuch nicht ergab, inwiefern das beanstandete bundesgerichtliche Urteil an einem Revisionsgrund leiden sollte;

dass A.________ mit Eingabe vom 4. April 2014 (Postaufgabe 5. April 2014) die bundesgerichtlichen Urteile vom 29. Oktober 2013 (1B_381/ 2013) und 19. Februar 2014 (1F_36/2013) beanstandet hat;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;

dass sich aus der Eingabe vom 4. April 2014 nicht ergibt, inwiefern die bundesgerichtlichen Urteile vom 19. Februar 2014 und 29. Oktober 2013 an einem Revisionsgrund leiden sollten;

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, II. Abteilung, und dem Obergericht des Kantons Zug, I. Beschwerdeabteilung, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juni 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli