Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_17/2008 KI-generiert

Couple's Attempt to Overturn Prior Decision via Revision Request Dismissed

Geschäftsnummer 1F_17/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a couple who requested the Swiss Federal Tribunal to overturn a previous ruling from July 17, 2008, which had dismissed their complaint due to insufficient justification. In their request submitted on August 5, 2008, the couple claimed that the tribunal had acted with bias and prejudice, referencing a specific legal provision related to review grounds. However, they did not provide evidence or a clear argument to substantiate claims of bias or any other grounds for revising the decision. As a result, the tribunal determined that there were no valid grounds for the revision, leading to a dismissal of the request without further deliberation.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 34 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Couple's Attempt to Overturn Prior Decision via Revision Request Dismissed: In their request submitted on August 5, 2008, the couple claimed that the tribunal had acted with bias and prejudice, referencing a specific legal provision related to review grounds. However, they did not provide evidence or a clear argument to substantiate claims of bias or any other grounds for revising the decision. As a result, the tribunal determined that there were no valid grounds for the revision, leading to a dismissal of the request without further deliberation.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Befangenheit des Richters Rückzug des Revisionsgesuchs verspätetes Ausstandsbegehren Rücknahme der Nichtigerklärung Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

The Tribunal decided not to enter into the revision request without written procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide not to impose costs for the revision procedure.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_17/2008 /daa

Urteil vom 14. August 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Aeschlimann, Fonjallaz,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien

Ehepaar X.________, Gesuchsteller,

gegen

Y.________, Gesuchsgegner, vertreten durch Fürsprecher Andreas Bandi,

Einwohnergemeinde Roggwil, vertreten durch die Baubewilligungsbehörde, Bahnhofstrasse 8,

Postfach 164, 4914 Roggwil,

Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3011 Bern,

Verwaltungsgericht des Kantons Bern,

Speichergasse 12, 3011 Bern.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils

vom 17. Juli 2008 1C_319/2008.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Juli 2008 auf die Beschwerde der Eheleute X.________ mangels einer genügenden Begründung nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_319/2008);

dass die Eheleute X.________ mit Eingabe vom 5. August 2008 um Aufhebung des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Juli 2008 ersucht haben;

dass die Aufhebung oder Abänderung eines nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes ( Art. 121 ff. BGG ) möglich ist;

dass die Eingabe der Gesuchsteller somit als Revisionsgesuch zu behandeln ist;

dass die Gesuchsteller sinngemäss den Revisionsgrund von Art. 121 a BGG anrufen, da sie das Bundesgericht beim Urteil vom 17. Juli 2008 als "befangen und voreingenommen" erachten;

dass die Gesuchsteller indessen nicht darlegen - und auch nicht ersichtlich ist -, inwiefern ein Ausstandsgrund im Sinne von Art. 34 BGG gegeben sein sollte;

dass somit nicht ersichtlich ist, inwiefern der Revisionsgrund von Art. 121 a BGG erfüllt sein sollte,

dass die Gesuchsteller in ihrer Eingabe keinen weiteren Revisionsgrund anrufen, an welchem der beanstandete bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid leiden sollte;

dass somit auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel nicht einzutreten ist ( Art. 127 BGG );

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Roggwil sowie der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. August 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli