Application for Revision of Federal Supreme Court Judgment Rejected for Lack of Statutory Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around a revision application submitted by an individual challenging a previous ruling from the Swiss Federal Tribunal that had dismissed their earlier complaint due to not meeting procedural requirements. The individual argued that all necessary information was retrievable from the case files and claimed various grievances against the handling of their case. However, the court found that the revision request did not substantiate the necessary grounds for such an appeal and was largely based on legal criticisms, which are not considered valid in the context of a revision process. Consequently, the court decided not to engage with the revision application and imposed court fees on the applicant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 127 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Application for Revision of Federal Supreme Court Judgment Rejected for Lack of Statutory Grounds: The individual argued that all necessary information was retrievable from the case files and claimed various grievances against the handling of their case. However, the court found that the revision request did not substantiate the necessary grounds for such an appeal and was largely based on legal criticisms, which are not considered valid in the context of a revision process. Consequently, the court decided not to engage with the revision application and imposed court fees on the applicant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited implicitly in the context of deciding without an exchange of briefs (Schriftenwechsel) on the obviously unfounded revision application.
Applied to reject the application for free legal aid based on the obvious futility of the revision application.
Applied to impose the court costs on the applicant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1F_16/2015
Urteil vom 9. Juli 2015
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Karlen, Eusebio,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich,
Zweierstrasse 25, Postfach 9780, 8036 Zürich,
Erwin Leuenberger.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_104/2015 vom 20. Mai 2015.
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 20. Mai 2015 ist das Bundesgericht auf eine von A.________ erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1B_104/2015), weil diese den gesetzlichen Formerfordernissen nach Art. 42 Abs. 2 BGG wie auch den Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG nicht zu genügen vermochte.
Mit Eingabe vom 7. Juni 2015 verlangt A.________ die Revision des Urteils vom 20. Mai 2015.
2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes möglich.
Der Gesuchsteller hat das genannte bundesgerichtliche Urteil mit "ungelesene Weiterleitung" betitelt. Er beanstandet es dann aber dennoch, wie er auch weitere der bisher von ihm angestrengten Verfahren bzw. Entscheide und einmal mehr auch einzelne Gerichtsmitglieder bzw. Gerichtsinstanzen in verschiedener Hinsicht kritisiert.
Dabei zitiert er Art. 121 lit. c und d BGG u.a. mit Hinweisen darauf, dass im vorangegangenen Verfahren alle Informationen und Anträge zweifellos aus den Akten rekonstruierbar gewesen seien. Er legt indes nicht im Einzelnen dar, inwiefern in Bezug auf den ergangenen Nichteintretensentscheid einer der gesetzlichen Revisionsgründe gegeben sein soll. Vielmehr übt er im Wesentlichen rechtliche Kritik am Urteil vom 20. Mai 2015, was im Revisionsverfahren nicht zu hören ist.
Das Revisionsgesuch ist somit offensichtlich haltlos, so dass ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht darauf einzutreten ist.
Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.
3. Das Revisionsgesuch ist nach dem Gesagten offensichtlich aussichtslos, weshalb das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung bzw. amtlichen Verbeiständung abzuweisen ist ( Art. 64 BGG ).
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens sind demgemäss dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach wird erkannt:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege bzw. amtlichen Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
4. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Staatsanwaltschaft I und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, Präsident, sowie Rechtsanwalt Erwin Leuenberger schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Juli 2015
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Bopp