Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_13/2010 KI-generiert

Applicant v. Federal Supreme Court (Driver's License Revocation Appeal Entry)

Geschäftsnummer 1F_13/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a request for revision made by an individual against a previous ruling by the Swiss Federal Tribunal concerning the revocation of their driver's license. The individual, who expressed dependence on their driving privileges, sought to challenge a decision made by the Tribunal in May 2010, which had not accepted their earlier appeal against a ruling from the Aargau High Court. The revision request was submitted without citing any of the legal grounds required for such a procedure, prompting the Tribunal to decline to consider the motion. The Tribunal highlighted that future submissions on the matter would not receive responses, and no costs would be assessed in this proceeding.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Applicant v. Federal Supreme Court (Driver's License Revocation Appeal Entry): The individual, who expressed dependence on their driving privileges, sought to challenge a decision made by the Tribunal in May 2010, which had not accepted their earlier appeal against a ruling from the Aargau High Court. The revision request was submitted without citing any of the legal grounds required for such a procedure, prompting the Tribunal to decline to consider the motion. The Tribunal highlighted that future submissions on the matter would not receive responses, and no costs would be assessed in this proceeding.

Schlagwörter

KI-generiert
Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzungen Entzug der Konzession Einrede der Verfassungswidrigkeit Rückzug des Revisionsgesuchs richterliche Feststellung von Rechten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 127 BGG

Applied as the procedural basis for not entering a decision on the revision request without written submissions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to rule that no judicial costs shall be levied for the present proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_13/2010

Urteil vom 13. August 2010

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Reeb, Raselli,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchstellerin,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Aargau,

Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau,

Verwaltungsgericht des Kantons Aargau.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1C_228/2010 vom 20. Mai 2010.

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 20. Mai 2010 ist das Bundesgericht auf die von X.________ gegen ein am 10. März 2010 betreffend Führerausweisentzug ergangenes Urteil der 1. Kammer des Obergerichts des Kantons Aargau erhobene Beschwerde nicht eingetreten (Verfahren 1C_228/2010).

Mit Eingabe vom 20. Juli 2010 hat X.________ auf das Urteil vom 20. Mai 2010 Bezug genommen und sich dahingehend geäussert, sie sei auf den Führerausweis angewiesen. Nachdem sie gemäss Schreiben vom 23. Juli 2010 auf die gesetzlichen Revisionsvoraussetzungen ( Art. 121 ff. BGG ) aufmerksam gemacht worden ist, verlangt sie mit Eingabe vom 4. August 2010 die Revision des bundesgerichtlichen Urteils.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.

Die Gesuchstellerin beanstandet das bundesgerichtliche Urteil vom 20. Mai 2010, ohne sich aber in Bezug auf diesen Nichteintretensentscheid auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe ( Art. 121 ff. BGG ) zu berufen. Auf ihr Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.

3. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, für das vorlie-gende Verfahren keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach wird erkannt:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, dem Strassenverkehrsamt, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 1. Kammer, und dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. August 2010

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Aemisegger Bopp